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Freitag, 29. Juni 2018

AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit einzigartigen Starterfeldern


  • Legendäre Boliden im DRM-Revival am Start
  • Stimmungsvolles Highlight: Le-Mans-Fahrzeuge der 50er am Samstagabend
  • Formelsport, GT- und Tourenwagen, Sportwagen und mehr: Alle Aspekte des historischen Sports zu erleben

Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix (10. bis 12. August 2018) werden auf dem Nürburgring Erinnerungen an legendäre Rennserien und Motorsportevents lebendig. Ob Le Mans oder DTM, Formel 1, Sportwagen-WM oder die Rennklassiker aus den Kindertagen des Motorsports in den 20er und 30er Jahren: Aus fast allen wichtigen Epochen finden sich in der Eifel Vertreter. Besondere Höhepunkte für Klassik-Experten und Motorsportfans sind die Rennen, die es nur hier zu sehen gibt. Sie werden nicht von den hochkarätigen Rennserien veranstaltet, die am Wochenende hier starten, sondern speziell für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix ausgeschrieben. Dazu zählen etwa das Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM), zu dem bereits faszinierende Fahrzeuge angemeldet sind: Porsche 935 gegen Ford Capri und BMW M1, Ford Escort gegen BMW 320 dürften auch 2018 wieder gegeneinander antreten. Auch die zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 bedeuten wieder ein Sportwagen-Highlight: Die Le-Mans-Stars der 50er Jahre verbreiten am späten Samstagabend echtes Langstrecken-Feeling. Denn dann geht es für das beeindruckende Feld mit Klassikern wie Aston Martin DB4, Austin Healey, Lotus Elite, Lola MK1 oder Porsche 356A bis in die Abenddämmerung hinein: Spätestens wenn die Rennwagen im Ziel mit einem Feuerwerk begrüßt werden, sind unvergessliche Momente sicher. Informationen zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix sowie zu Ticketpreisen und -konditionen gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.avd-ogp.de. Wer sich seine Eintrittskarte telefonisch sichern möchte, kann sie über die Tickethotline 0180 5 311210 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) direkt erwerben.

 Der Zakspeed-Ford Capri, den seinerzeit Klaus Ludwig fuhr, gehörte schon im vergangenen Jahr zu den Publikumslieblingen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix .
© Gruppe C / AvD

DRM-Revival mit faszinierenden Boliden
 
Wenn das Starterfeld des DRM-Revivals beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start rollt, dann sind die Tribünen traditionell gut gefüllt. Denn viele erinnern sich noch sehr gut an die Ära von 1972 bis 1985, als die Tourenwagen und GTs der DRM ihre Duelle austrugen. In den spektakulären Boliden saßen die damals populärsten Rennfahrer Deutschlands. Hans-Joachim Stuck (Champion 1972), Klaus Ludwig (1979 und 1981), Stefan Bellof (1984) oder Jochen Mass (1985) sind heute noch klingende Namen. Und ihre Fahrzeuge sind hier wieder im Einsatz zu sehen. So waren etwa in den vergangenen Jahren die Porsche des Kölner Kremer-Teams eine feste Größe. Seinerzeit gewann Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig seinen ersten DRM-Titel denn auch in einem Kremer-Porsche 935 K3. Bereits fest zugesagt hat das Berliner Mücke-Team seinen Start beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Teamchef Peter Mücke und Sohn Stefan setzen mit der Klassikabteilung ihres Teams erneut den Gruppe-2-Ford Capri RS3100 sowie den legendären Zakspeed-Ford Capri – ein einst von Klaus Ludwig pilotiertes Fahrzeug – ein. Überdies bringt der Berliner Rennstall, der auch im modernen GT- und Formelsport höchst aktiv ist, mehrere faszinierende Showcars sowie einen Ford Lotus Cortina mit zum Nürburgring. Aber auch andere Starter aus verwandten Serien haben sich für das Revival angemeldet. So kommt aus den Niederlanden ein bei Autodelta aufgebauter Alfa Romeo Alfetta GTV6 von 1981 in die Eifel, der seinerzeit in der italienischen Meisterschaft sowie bei anderen europäischen Rennen fuhr. Zu den Nennungen, die Fachleute mit der Zunge schnalzen lassen, gehört außerdem ein Gruppe-5-BMW 320. Das Originalauto wurde 1977 von Harald Grohs in der DRM bewegt, der damit auch gemeinsam mit Hans-Joachim Stuck einen WM-Lauf absolvierte.
 
Gänsehautfeeling pur: Wenn die Sportwagen der 50er Jahre in die Abenddämmerung hineinfahren, dann fühlen sich die Zuschauer sechs Jahrzehnte in der Zeit zurückversetzt.
© Gruppe C / AvD

Le-Mans-Feeling am Nürburgring
 
Auch für das Rennen der 50er-Jahre-Sportwagen liegt bereits eine Reihe von Nennungen vor. Die zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 gehören für viele Fans zu den vielleicht schönsten Motorsportgeräten aller Zeiten, und beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix dürfen die sonst streng gehüteten Schätzchen beweisen, dass sie das Rennen nicht verlernt haben. Daimler-Benz (Sieg 1952), Jaguar (1953 und 1955), die Scuderia Ferrari (1954, 1958 und ab 1960 fünf Jahre in Folge) waren seinerzeit die Sieger an der Sarthe, und ihre Fahrzeuge finden sich traditionell auf der Nennungsliste dieses Einladungsrennens. Die maximal 50 verfügbaren Startplätze sind jeweils bis auf den letzten Platz ausgebucht, und die Veranstalter freuen sich über die ungebrochene Popularität, den dieses Rennen auch bei den Aktiven hat. Das liegt nicht zuletzt am ganz besonderen Flair des Rennens. Nicht nur das prall gefüllte Feld, auch der Start am Samstagabend, der in die Dämmerung hinein führt, lässt erahnen, wie es damals vor sechs Jahrzehnten zuging, als diese Fahrzeuge die Speerspitze des Motorsports waren und ihre Scheinwerfer sich in die Nacht von Le Mans fraßen. Auch in diesem Jahr wird der Lauf (Start 20:30 Uhr) das Programm am Samstag abschließen. Es ist ein Höhepunkt der gesamten Veranstaltung und die Krönung eines Rennprogramms, das in diesem Jahr einen deutlichen Akzent im Sportwagenbereich hat. Denn neben diesen 50er-Jahre-Sportwagen und dem traditionellen Highlight der FIA Masters Historic Sports Car Championship sind ab diesem Jahr auch die Prototypen der jüngsten Vergangenheit zu sehen. Sie lassen im Rennen der Masters Endurance Legends die Erde beben. Einen Blick in den aktuellen Motorsport bietet der Porsche Carrera Cup Deutschland, der ebenfalls erstmals beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix gastiert.

Zurück in die Zeit, als es in der Formel 1 noch keine Heckflügel gab: Die Historic Grand Prix Cars versammeln die ersten Formel-1-Boliden und ihre Vorgänger.
© Gruppe C / AvD

Programm deckt alle Epochen und Rennklassen ab
 
Natürlich kommt beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auch auf seine Kosten, wer Formelsport liebt: Die FIA Masters Historic Formula One Championship mit Formel-1-Autos der Jahre 1966 bis 1985 absolviert hier ihren einzigen Lauf in Deutschland. Einmalige Formel-Klassiker sind außerdem in den Rennen der Historic Grand Prix Cars bis 1965 zu sehen, in der zum Beispiel die frühesten Formel-1-Fahrzeuge antreten. Die Historie des Nachwuchssports beleuchten die Formel-Junior-Monoposti der FIA Lurani Trophy sowie die Formel-3-Fahrzeuge der Jahre 1964 bis 1984. Last but not least sind auch die Tourenwagen- und GT-Rennen wieder im Programm. Bei den „Tourenwagen Classics“ gehen die ungemein populären DTM- und ITC-Rennwagen der Jahre 1984 bis 1999 an den Start. Ihre Vorgänger und Urahnen sind in der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe (1947 bis 1975) sowie bei den Gentlemen Drivers GT (1947 bis 1965) am Start. Einen ganz neuen Akzent setzt außerdem das erstmals ins Programm aufgenommene Rennen der FCD RacingSeries, in denen Fahrzeuge der Ferrari Challenge und Ferrari GTs startberechtigt sind. Auch die Vorkriegsrennwagen haben beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix einen festen Platz. Sie starten vom historischen Fahrerlager aus zu ihren Gleichmäßigkeitsprüfungen und Ausfahrten und bieten einmalige Einblicke in die frühesten Motorsportjahre. Dass sie im historischen Boxengeviert aus den 20er Jahren untergebracht sind, bietet den Besuchern zudem Fotomotive, die es nur am Nürburgring gibt – denn die Anlage ist weltweit die älteste in Originalnutzung.

Wir sind gerne für Sie da:
 
AvD-Oldtimer-Grand-Prix Organisation, erreichbar unter: 069-6606-345
 E-Mail: ogp(at)avd(dot)de
 und der offiziellen Homepage unter www.avd-ogp.de.

Montag, 25. Juni 2018

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Am Nürburgring wird Formelhistorie lebendig

Technikrevolutionen und Heldengeschichten: In kaum einer anderen Disziplin sind diese Themen so dicht verwoben wie im Formelsport. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix werden sie wieder lebendig. Vom 10. bis 12. August 2018 sind auf dem Nürburgring die erfolgreichen und weniger erfolgreichen Lösungen der Ingenieure von einst ebenso zu bestaunen, wie die ehemaligen Fahrzeuge der Weltstars. In vier verschiedenen Starterfeldern wird die Historie der Motorsport-Einsitzer so umfassend beleuchtet, wie sonst wohl nirgendwo. Da sind etwa die Grand-Prix-Fahrzeuge bis 1965, die bis in die Frühzeit der Formel 1 und sogar zu ihren Vorläufern zurückführen. Oder die beiden Rennserien, in denen der historische Nachwuchssport gepflegt wird: Die FIA Lurani Trophy mit ihren Formel-Junior-Rennwagen der Jahre 1958 bis 1963 zeigt den Übergang von Front- zu Heckmotor-Konzepten. Mit der Formel 3 von 1964 bis 1984 ist die Historie der wohl wichtigsten Nachwuchsserie für deutsche Rennfahrer zu sehen, in der die meisten Weltstars der vergangenen Jahrzehnte ihr Handwerk lernten. Und natürlich ist auch die Königsklasse vertreten. Mit der FIA Masters Formula One Championship präsentiert sich die internationale Top-Klasse im historischen Motorsport bei ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel des Jahres. Die beiden Läufe der immer noch spektakulären Monoposti mit ihren Ford Cosworth-Triebwerken gehören zu den unbestrittenen Highlights des Wochenendes. Wer sich sein Ticket für das Event sichern möchte, kann noch bis zum 30. Juni 2018 einen Frühbucherrabatt von 20 Prozent nutzen. Detaillierte Preise und Konditionen finden sich ebenso wie alle wichtigen Infos rund um den AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf der Homepage www.avd-ogp.de. Unter 0180 5 311210 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) ist außerdem eine Ticket-Hotline eingerichtet.

Die Rennen der FIA Historic Formula 1 Championship gehören zu den Höhenpunkten des Wochenendes beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. © Gruppe C / AvD 

Einziges deutsches Gastspiel der FIA Masters Formula One Championship
Formelsport – und insbesondere die Königsklasse der Formel 1 – repräsentierte schon immer die Speerspitze der technischen Entwicklung. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix werden Evolutionen und Revolutionen der Vergangenheit wieder lebendig. In der offiziellen FIA-Meisterschaft der Formel-1-Boliden der Jahre 1966 bis 1985 etwa wird eine spannende Epoche dokumentiert. Es war die Ära der Ford-Cosworth-Motoren, die über fast 20 Jahre praktisch vom gesamten Grand-Prix-Feld genutzt wurden. Und da die Antriebe für die meisten Teams eine feste Größe waren, ließen sich die Ingenieure einiges einfallen, um einen Wettbewerbsvorteil herauszuarbeiten. Zu dieser Zeit traten einige heute noch legendäre Rennställe erstmals ins Rampenlicht. Im vergangenen Jahr etwa lag beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein Williams FW07/B in Front, pilotiert vom Briten Michael Lyons. Das Modell, entwickelt für die Saison 1980, war das erste Groundeffect-Car der britischen Rennwagenschmiede und ist untrennbar mit großen Erfolgen verknüpft. Auch heute zählt der FW07, der etwa von Andretti, Reutemann und Rosberg pilotiert wurde, zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld – 2018 in heißer Konkurrenz zum Tyrrell 010. Die Konstruktion des Tyrrell war vom FW07 inspiriert. Die Mannschaft um den knorrigen Teamchef Ken Tyrrell holte seinerzeit – unter anderem mit Fahrern wie Michele Alboreto – den sechsten Rang in der Konstrukteurs-WM. Eines seiner Nachfolgemodelle, das zwei Jahre später eingesetzte Modell 012, gewann übrigens im vergangenen Jahr mit Martin Stretton am Steuer das zweite Rennen der FIA Masters Fomula One Championship auf dem Nürburgring. Der 1983 präsentierte Wagen markierte bereits das Ende der Cosworth-Ära und hatte den seiner Zeit aufkommenden Turbo-Rennwagen nichts entgegenzusetzen. Im historischen Sport von heute gehört er dagegen zu den ganz Schnellen. Stretton stand auch in dieser Saison bereits ganz oben auf dem FIA-Masters-Treppchen.

Pressefoto 3:
Das faszinierende Feld der Historic Grand Prix Cars entführt die Zuschauer in die Kindertage der Formel 1 – im vergangenen Jahr siegte beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix in beiden Rennen ein Ferrari 246 Dino. © Gruppe C / AvD


Rückblick auf die Kindertage der Formel 1
Historisch gesehen vor der aufregenden Cosworth-Zeit liegt die Ära, aus der die Fahrzeuge der Historic Grand Prix Car Association stammen. Die britische Rennserie widmet sich dem frühen Formelsport und versammelt in ihrem faszinierenden Feld eine einzigartige Mischung, die bis in die Vorkriegszeit zurückreicht, als der Grand-Prix-Sport die höchste Rennkategorie bildete. 1950 wurde dann die Formel 1 als offizielle internationale Topklasse eingeführt, aus deren erster Dekade das Gros der Teilnehmer stammt. Hier sind etwa die erfolgreichen Cooper-Modelle zu sehen, die mit Lotus, Brabham und Aston Martin um Platzierungen und Pokale ringen. Der Doppelsieg beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix ging 2017 allerdings an einen Ferrari 246 Dino, und auch die legendäre italienische Marke ist in diesem Jahr wieder im Feld vertreten. Wer sich letztlich zum Start entschließt, das ist hier – wie auch in den anderen Rennserien – noch nicht sicher. Schließlich können die Teams häufig erst nach einer intensiven Inspektion im Anschluss an ein Rennen darüber entscheiden, ob sie auch bei der Folgeveranstaltung starten.

Formel Junior: Wo die Weltmeister ihr Handwerk lernten
Ebenfalls am Start und ein Leckerbissen für Kenner: Die Nachwuchsserien von einst. Zwei Talentschmieden sorgten ab den späten 50ern für Furore. Zum einen war es die „Formel Junior“, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiert. Die faszinierend einfachen historischen Formelrenner gehen zurück auf den Comte Giovanni „Johnny“ Lurani. Der hatte erkannt, dass eine Talentschmiede für Motorsportler dringend benötigt wurde. So initiierte er die Formel Junior, deren erstes Rennen 1958 ausgetragen wurde. Heute erinnert die FIA Lurani Trophy an ihn, und das traditionell prall gefüllte Starterfeld zeigt, wie viele Konstrukteure und Teams sich damals Hals über Kopf in das Abenteuer stürzten und einen der kleinen, agilen Rennwagen aufbauten.

Pressefoto 5:
Die Formel-3-Fahrzeuge der Jahre 1964 bis 1984 geben beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix einen Einblick in die Frühzeit des Nachwuchssports. Praktisch alle berühmten deutschen Rennfahrer starteten in dieser Rennklasse. © Gruppe C / AvD


Formel 3: Erste Nennungen versprechen historische Formel-Faszination
Eine ähnliche Erfolgsstory ist die Formel 3, die allerdings als Nachwuchsklasse die Motorsportszene bis heute nachhaltig prägt. Beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix sind erneut zwei Jahrzehnte dieser Kategorie vertreten. Und die in den vergangenen Jahren stets vollen Felder zeigten, dass diese Fahrzeuge sich bei den Piloten äußerst großer Beliebtheit erfreuen. Für die diesjährige Auflage des Klassikerfestivals stehen bereits einige sehr interessante Fahrzeuge fest, die mit berühmten Piloten verbunden sind. Da ist etwa der March 713, in dem einst Hannelore Werner antrat. Das ehemalige Auto von Eifelland-Racing absolvierte 2015 nach langer Restaurierung sein erstes Rennen im historischen Sport – natürlich beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Ebenfalls dabei: Michael Ringström, der die historische Formel-3-Rennserie (HRA) 2016 gewann. Er nimmt im Martini MK 42 Alfa Novamotor Platz, in dem Ivan Capelli 1984 die Europameisterschaft gewann. Auch das Meisterauto von Teo Fabi aus dem Jahr 1978 – ein March 783 Toyota – ist mit dabei. Ebenso am Start: ein Ralt RT3 / 83 Alfa Romeo Novamotor, der einst von Joachim Winkelhock und von Kurt Thiim gefahren wurde.

Donnerstag, 5. April 2018

Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival Rahmenprogramm für Groß und Klein – unterhaltsam, umfangreich, informativ

• Historienspektakel auf dem Boxendach und im Fahrerlager
• Ausstellungen zu Jim Clarks 50. Todestag mit herausragenden Exponaten
• Promis am Ring – Autogramme, Selfies, Benzingespräche


Die „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ hat das besondere Etwas: großartige Rennwagen aus allen Epochen und Klassen, Liebe zum historischen Detail in allen Bereichen, überraschend familiäre Atmosphäre. Die Freude an historischen Boliden, an der Begegnung mit relaxten Promis wie Jochen Mass oder Ellen Lohr oder dem Spektakel auf dem Boxendach steht im Vordergrund, wenn die „Bosch Hockenheim Historic“ von 20. bis 22. April auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen wird. Initiiert wurde das „Jim Clark Revival“ zu Ehren des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters. Das schottische Fahrgenie starb am 7. April 1968 bei einem Unfall auf dem Hockenheimring – vor 50 Jahren. Dem Andenken an den Ausnahmerennfahrer und liebenswerten Zeitgenossen Jim Clark widmen sich daher in diesem Jahr Ausstellungen, ein Film vom schwarzen Sonntag, eine Sonderführung sowie eine Gesprächsrunde mit Zeitzeugen.

Autogrammsammler sollten sich um die Mittagszeit am Samstag und Sonntag zur Red Cafebar begeben. Man erkennt sie an der Menschentraube im Fahrerlager. Für Signaturen, Selfies oder auch ein Schwätzchen treffen Besucher auf ehemalige Rennstars wie Roland Asch, Michael Bartels, Christian Danner, Martin Donnelly, Ellen Lohr, Jochen Mass und Marco Werner.

Historisches Flair, wohin man blickt
Ob auf der Rennstrecke, im Fahrerlager, in den Teamgaragen oder auf dem Boxendach: Überall werden Erinnerungen an zurückliegende Rennsportzeiten wach. Fangen wir mit dem Boxendach an, wo ein historischer Jahrmarkt und ein eigener Kids Club die Jüngeren auch zu zahlreichen Mitmachaktionen einlädt: mit Mal-&-Bastel-Station, Modellierballons zum Selbstbauen, Kinderschminken. Man kann sich auch in wunderbar altmodischen Geschicklichkeitsspielen wie Jonglieren und Teller drehen versuchen. Auch die Älteren haben ihren Spaß, etwa an den zahlreichen Ständen mit historischen Devotionalien, der Modenschau oder ab 18:30 Uhr bei den Siegerehrungen und Pokalübergaben an die erfolgreichsten Rennfahrer des Tages. Das geht dann nahtlos in die große Boxenparty über, bei der in guter Tradition die Cover-Band „Me and the Heat“ mit „historischen“ Hits für gute Stimmung sorgt. Zusätzlich heizen die Feuer-Artistin Anja und die spektakuläre Show von Violent Force den Gästen ein. Alle Veranstaltungsbesucher sind herzlich eingeladen. Zudem sind Tickets an der Abendkasse erhältlich.

Die „Moped-Garage“, die im vergangenen Jahr zehnjähriges Jubiläum feierte, gibt ebenfalls auf dem Boxendach Gas. Etwa mit den Mofa-Sause-Fahrten, bei denen Interessierte und Könner auch die Möglichkeit haben, ein paar Runden mit den Kultmopeds auf der Mofa-Rennpiste zu drehen. In der Moped-Garage-Fotobox darf man sich ablichten lassen, um ein Andenken nach Hause tragen zu können. Natürlich ist auch das Markenclubareal wieder Teil der Bosch Hockenheim Historic. Nahe der Mercedes-Tribüne (Bus-Shuttle) ist es DER Treffpunkt von Clubs, Stammtischen oder Interessengemeinschaften – und das Mekka aller Liebhaberfahrzeuge.

Ein besonderes Jubiläum wird bei der Bosch Hockenheim Historic mit einem Sonderlauf gewürdigt: Vor genau 50 Jahren, am 20. und 21. April 1968, startete beim 4. Heilbronner ADAC Bergpreis erstmals ein Brixner Spyder, pilotiert vom Konstrukteur Kurt Brixner selbst. Um dieses punktgenaue Jubiläum gebührend zu feiern, werden rund 15 Fahrzeuge dieser seltenen Sport-Prototypen aus ganz Europa erwartet.

Auf den Spuren von Jim Clark: Ausstellungen auf der Eventfläche und im Kongress-Pavillon
Beim Jim Clark Revival wird dem Anlass entsprechend stets dem Superstar seiner Zeit gehuldigt – im Jahr des 50. Todestages steht Clark noch mehr als sonst im Fokus. Im Fahrerlager erinnert eine kleine, aber feine Sonderausstellung an ihn, mit Fahrzeugen, die er selbst fuhr oder zu denen er eine Beziehung hatte: vom Goggomobil und einem Ford Cortina M1 hin zu den Glanzstücken, einem Lotus 59 und einem 23B.

Die traditionelle, vom Schweizer Ehepaar Mallepell mit Liebe und Akribie zusammengestellte Jim-Clark-Ausstellung im Kongress-Pavillon, ist ein Muss für Clark-Fans. In vier Vitrinen wird mit Dokumenten, Fotos und Modellen sein Leben auf einer Zeitachse dargestellt – vom Abschluss-Zeugnis der Loretto-School 1952 bis zur letzten Unterschrift kurz vor dem Start zum Unglückrennen am 7. April 1968. Dabei sind auch Erinnerungsstücke von Zeitzeugen integriert. Es wird deutlich, wie vielseitig Clark war – und wie erfolgreich: Er reüssierte in Tourenwagen, Sportwagen, in der Formel 1 (Weltmeister 1963/65) und F2, der Formel Junior, den IndyCars (Sieg beim Indy 500 1965) und der NASCAR. Ein Hingucker wird sicher der Lotus 49B R5/R10. Jim Clark konnte dieses Auto seines Ziehvaters Colin Chapman nicht mehr fahren, doch er feierte 1967 und 1968 auf andern Chassis-Nummern des Lotus 49 fünf GP-Siege.

Zeitreisen mit Jim-Clark-Film, -Buch, Gesprächsrunde und Sonderführung
Unter die Haut geht der Film „In Memory of Jim Clark“ von Marten Taege, der mehrmals über die Tage im Kongress-Pavillon gezeigt wird. Nur 15 Minuten lang, führt er den Zuschauer mitten hinein in die Rennsportszene der späten 60er-Jahre – und jenen verhängnisvollen Sonntag, an dem Jim Clark starb. Ganz nah dran ist auch die Bildausstellung, die sich an das 400-Seiten-Buch „Jim Clark Racing Hero“ von Graham Gaude (Verlag McKlein Publishing) anlehnt. Gaude begleitete den Aufstieg Clarks als Fotograf, Reporter und Freund. Daher sind auch seltene Fotos aus dem Privatleben des Rennfahrers zu sehen. Informativ und emotional zugleich wird sicher die Gesprächsrunde mit Zeitzeugen am Sonntag um 11:00 Uhr im Pavillon.

Die Sonderführung „Auf den Spuren Jim Clarks“ am Samstag bietet einen speziellen Blick auf den Hockenheimring und die Karriere des Mannes, der schon zu Lebzeiten als Legende galt. Die Führung startet im Motor-Sport-Museum, macht Station auf der Nordtribüne und endet mit dem Besuch der Jim-Clark-Gedenkstätte unmittelbar an der Rennstrecke.

Ticketpreise
Für zehn Euro kann man am Freitag mal Probegucken, je 30 Euro kostet ein Tagesticket für Samstag oder Sonntag, 45 das Wochenende. Rollstuhlfahrer und Kinder bis einschl. 14 Jahren haben freien Eintritt – Fahrerlager und freie Sitzplatzwahl inklusive. Tickets gibt’s über den Online-Ticketshop oder unter der Hotline +49(0)6205 950-222. Weitere Informationen finden Sie unter www.hockenheim-historic.de.

Donnerstag, 15. März 2018

Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival: Spektakuläres Racing, Fahrspaß & Präsentationen auf der Rennstrecke

  • Historische Rennfahrzeuge aus allen Klassen und Epochen
  • Neue Veranstaltungs-Website: lebendig, reich bebildert und informativ


Die ganze faszinierende Vielfalt des historischen Rennsports – in familiärer Atmosphäre: Unter diesem Leitmotiv begrüßt die Veranstaltung „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ die Besucher von 20. bis 22. April auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Fahrzeuge aus allen Epochen und Klassen und ihre begeisterten Besitzer sorgen drei stimmungsvolle Tage lang für großes Spektakel auf der Rennstrecke und beste Unterhaltung auf dem gesamten Gelände des Hockenheimrings. Insgesamt 15 Serien zeigen sich den Zuschauern – und in neun davon ist pures Racing angesagt.

Foto: Veranstalter

Das „Jim Clark Revival“ wurde zu Ehren des schottischen Formel-1-Weltmeisters initiiert, der am 7. April 1968 bei einem tragischen Unfall auf dem Hockenheimring starb. Die Strahlkraft des Rennfahrers Jim Clark und der Marke Lotus wird besonders von zwei Rennserien lebendig gehalten, die bei der Bosch Hockenheim Historic antreten: dem Lotus Cup Europe sowie der Historischen Formel 2. Der Cup ist die weltweit einzige offizielle Lotus-Rennserie. Große Starterfelder, spannende, zweikampfbetonte Rennen und die gesamte Bandbreite der Lotus-Fahrzeuge machen die Serie aus. 2017 wurde der Meister erst beim Finale gekrönt. Die Historische Formel 2 boomt geradezu. Der Veranstalter rechnet für 2018 mit über 50 Fahrern! Die F2 war bis in die späten 70er-Jahre für junge Talente das Sprungbrett in den Grand-Prix-Sport – etwa für Jim Clark, Keke Rosberg, Jochen Rindt, Niki Lauda und Jackie Stewart. Arrivierte F1-Piloten nutzten sie als Zusatzverdienst an GP-freien Wochenenden.




Gänsehaut garantiert: bei BOSS GP und CanAm-Cup
Wenn sich die Boliden der BOSS-GP-Serie auf der Rennstrecke zeigen, ist ihnen die Aufmerksamkeit sicher. Die „Big Open Single Seater“, unter ihnen Formel-1-Fahrzeuge jüngeren Datums, sprechen eine deutliche Sprache – charakteristisch sind dabei die Zehnzylindermotoren. Aber auch die Repräsentanten von Serien wie der Superleague Formula, der F2 oder der IndyCar-Series spielen im Orchester der Rennmotoren lautstark mit. Die Vertreter des CanAm-Cups (CANADIAN-AMERICAN Challenge Cup) stehen dem in nichts nach, weder optisch noch akustisch. Die Serie existierte nur von 1966 bis 1974. Den Ingenieuren waren de facto keine Grenzen gesetzt; daher gab es Power und Speed im Überfluss. Die Organisatoren des historischen CanAm-Cups sprechen kühn vom „Jurassic-Park für PS-Monster“. Beim fliegenden Start der CanAm-Cars bebt der Ring. Wer vor Ort ist, unbedingt in die Teamboxen gucken. Das ist erstaunlicherweise nicht nur erlaubt – es ist ausdrücklich erwünscht!

 Herzflimmern von der gesunden Sorte werden auch jene historischen Schätze auslösen, welche der „Raceclub Germany“ – ein Zusammenschluss motorsportbegeisterter Formelfahrzeug-Besitzer – sowie der „Raceclub Germany powered by FNT“ zum Jim Clark Revival bringen. Ersterer bringt als Highlights Grand-Prix-Fahrzeuge wie den Maserati 250F von Stirling Moss (1957) und der Cooper T53 (1961). Die Glanzstücke des vom Team FNT hochprofessionell betreuten Raceclub sind der 1984er Williams-Honda von Keke Rosberg, der Ferrari von Michael Schumacher von 1997 sowie Toyota-Formel-1-Boliden aus den 2000er-Jahren – etwa der von Timo Glock, mit dem der Deutsche 2008 ungewollt zum Weltmeistermacher für Lewis Hamilton avancierte. Da der Werterhalt der Fahrzeuge eine ziemlich große Rolle spielt, stehen lediglich zügige Präsentationsfahrten auf dem Programm.





Historisches Tourenwagen-Getümmel: hoher Spaßfaktor für Zuschauer
Gleich mehrere Tourenwagen-Serien kämpfen von 20. bis 22. April um die Gunst der Zuschauer. Die „Tourenwagen Classics“ feiern Premiere im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic. Unter der Schirmherrschaft von Leopold Prinz von Bayern gedieh die erst im Sommer 2016 gestartete Serie prächtig. In manchen Cockpits ehemaliger DTM-Renner oder Supertourenwagen aus den späten 80er-Jahren wechseln sich enthusiastische Privatsammler und Ex-Profis ab. 2017 tauchten etwa Klaus Ludwig, Christian Danner oder Roland Asch im knapp 50 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld auf. Schon seit mehr als 30 Jahren sorgt die „Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup“ für Furore. Hier tummelt sich eine gelungene Fahrzeugmischung aus Alt und Jung – breite Kotflügel und überdimensionale Heckspoiler lassen Erinnerungen an wunderbare Rennsportzeiten wach werden. Der Veranstalter teilt das Feld in diverse Klassen, um pfeilschnelle GT3-Fahrzeuge, DTM-Boliden, Porsche-Cup- und Gruppe-C-Fahrzeuge oder Exoten wie den Donkervoort D8R unter einen Serienhut zu bringen.

Auch die „UPS 4ALL Youngtimer Touring Car Challenge“ bezieht ihre Attraktivität aus einem bunt gemischten Starterfeld: Tourenwagen, Sportwagen, Prototypen. Motto: Spaß haben! Das schreibt sich auch die Serie „Tourenwagen-Revival“ auf die Fahnen. Statt Tür-an-Tür-Duellen stehen Gleichmäßigkeitsprüfungen an: Diese böten, so der Serienbetreiber, „die optimale Mischung aus sportlichem Wettkampf auf der einen Seite und gesitteter Fahrweise auf der Rennstrecke auf der anderen Seite“. BMW M3, Ford Sierra, Mercedes 190, Opel Omega und Volvo 850 sowie Exoten vom Schlage eines Audi 90 quattro IMSA GTO, BMW M1 oder Ford Capri haben hier ihre sportliche Heimat gefunden.





Formel-Fahrzeuge, Lurani- und Triumph-Serie, Elfer und Maserati – all inclusive
Natürlich werden in Hockenheim auch die flotten Formel-Renner der „Historic Racecar Association“ nicht fehlen! Was wäre der Motorsport ohne die F3? Auch Fahrzeuge der Formel Super Vau und weitere Nachwuchsklassen-Monoposti mischen mit. Hauptsache: Einsitzer und ohne Dach! Auch in der FIA Lurani Trophy, vor 60 Jahren vom Grafen Lurani für Neueinsteiger gegründet, wird offen gefahren. Very british wird’s, wenn die „Triumph Competition & British HTGT“ an den Start rollt – mit der Triumph-Palette vom Spitfire bis TR8 oder Modellen der Marken Austin Healey, Jaguar, MG oder Morgan. Zu Präsentationsfahrten rücken die Fahrer der „Eleven Classics“ in ihren Elfern aus, ebenso wie die Enthusiasten des Deutschen Maserati-Clubs. Die Präsentation der „Passionata Maserati“ wird zum 40. Jubiläum des Clubs vom ehemaligen Rennfahrer Michael Bartels angeführt – mit seinem Weltmeisterauto Maserati MC 12 GT1.




Relaunch der Veranstaltungs-Website
Seit Anfang dieser Woche präsentiert sich die Veranstaltungs-Website www.hockenheim-historic.de technisch wie optisch in einem vollkommen überarbeiteten Gewand. Zielsetzung bei der Gestaltung der neuen Seite war ein klares Design, das die Emotionen des historischen Rennsports auf das moderne Online-Medium überträgt und dabei die Vielzahl an Informationen und Impressionen für den Besucher übersichtlich und leicht zugänglich macht. Nicht nur treue Fans des beliebten Oldtimerevents werden ihre wahre Freude beim Entdecken der neuen Website haben, die in Kooperation mit der Werbeagentur Pixelschupser aus Neustadt a. d. Weinstraße entstand. Auch Neulinge können sich hier leicht von der Faszination „Historischer Motorsport“ begeistern lassen und umfassend über die Bosch Hockenheim Historic informieren.




Ticketpreise
Für zehn Euro kann man am Freitag mal Probegucken, je 30 Euro kostet ein Tagesticket für Samstag oder Sonntag, 45 das Wochenende. Rollstuhlfahrer und Kinder bis einschl. 14 Jahren haben freien Eintritt – Fahrerlager und freie Sitzplatzwahl inklusive. Tickets gibt’s über den Online-Ticketshop oder unter der Hotline +49(0)6205 950-222. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hockenheim-historic.de

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Das Programm steht fest

  • Volles Programm auf der Strecke, Motorsport-Historie zum Anfassen im Paddock
  • Neu: Porsche Carrera Cup Deutschland bringt Kult-GT an den Ring
  • FIA-Championate für historische Sportwagen, Formel Junior und Formel 1
Das Programm beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2018 steht fest: Bei der wichtigsten Klassik-Rennveranstaltung auf dem europäischen Kontinent starten vom 10. bis 12. August gleich 15 Rennklassen und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf dem Nürburgring. Von den Rennwagen der Vorkriegsjahre bis in den Langstreckensport der jüngsten Vergangenheit wird dabei ein riesiger historischer Bogen aufgespannt. DTM-Boliden und Formel-Rennen, Le-Mans-Legenden der 50er und vieles weiteres mehr gibt es ebenfalls zu entdecken. Selbst Stammgäste dürfen sich auf viele Neuerungen freuen, denn mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland startet einer der traditionsreichsten Markenpokale der Welt, der zudem mit der aktuellsten Rennversion eines unvergänglichen Klassikers bestritten wird, dem Porsche 911 GT3 Cup. Nach der Einigung mit den Cup-Organisatoren freuen sich die Veranstalter des AvD-Oldtimer-Grand-Prix nun auf insgesamt drei neue Serien im Programm. Denn bereits im Frühjahr wurden sie mit der britischen Masters Historic Racing-Organisation einig, die neben ihren bekannten FIA-Formel-1- und -Sportwagen-Championaten die „Endurance Legends“ neu und exklusiv in Deutschland präsentiert. Außerdem ist mit der FCD RacingSeries ein Wettbewerb für Ferrari-Challenge- und GT-Fahrzeuge aller Baujahre neu dabei. Der Ticketvorverkauf für das Wochenende hat bereits begonnen. Wer sich seine Karte frühzeitig sichern möchte, kann bis zum 30. Juni 2018 vom attraktiven Frühbucher-Rabatt (20 Prozent Nachlass) profitieren, die Ticket-Hotline ist unter 0180 5311210 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) erreichbar. Infos zu Preisen und Konditionen sowie aktuelle News gibt es auch im Internet unter www.avd-ogp.de.

Das Programm des AvD-Oldtimer-Grand-Prix wird 2018 noch umfangreicher. Gestärkt wird dabei ein Element, das in den vergangenen Jahren bei den Besuchern immer wieder besonders gut ankam: Die Präsentation aktueller Sport- und Supersportwagen neben den historischen Rennwagen. Auch in diesem Jahr bildet deshalb wieder der AvD-OGP-Trackday für historische und moderne Performance-Cars auf der legendären Nordschleife die Ouvertüre am Freitag (10. August). Nebenan auf dem Grand-Prix-Kurs wird es parallel dazu die ersten Trainingssitzungen der mehr als ein Dutzend Rennklassen geben, die am Samstag und Sonntag (11. und 12. August) um Punkte und Pokale kämpfen. Fast 30 Rennläufe, Gleichmäßigkeitsprüfungen und Präsentationen wird es am Wochenende insgesamt geben – die Eifelrennstrecke ist damit voll ausgelastet.

Neuerungen im Programm: Schwerpunkt auf Endurance- und GT-Historie
Mit gleich drei neuen Rennserien wartet das Programm in diesem Jahr auf. Prominentester Neuzugang ist der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland, der den legendären 911er in der neuesten Cup-Version präsentiert. Die Läufe mit dem Kult-GT aus Stuttgart sind eine gelungene Ergänzung zum großen Auftritts von Veranstaltungspartner Porsche Classic. Die Freunde italienischer Sportwagen kommen bei der FCD RacingSeries auf ihre Kosten, die alle Jahrgänge von Challenge- und GT-Fahrzeugen von Ferrari präsentiert. Sowohl Carrera-Cup als auch die Serie unter dem Dach des Porsche Club Deutschland finden ihre historischen Urväter im Rennen der Gentlemen Drivers: Hier sind GT bis 1965 am Start, zudem steht die AvD-Tourenwagen und GT-Trophäe für die formschönen Klassiker offen. Im Sportwagenbereich wird ebenfalls eine enorme historische Bandbreite zu erleben sein. Ein Höhepunkt des Wochenendes wird erneut das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 am Samstag mit dem abschließenden Feuerwerk sein. Zudem gibt es mit der FIA Masters Historic Sports Car Championship die PS-gewaltige Top-Klasse im historischen Langstreckensport. Ganz neu im Programm sind außerdem die faszinierenden Prototypen und GTs der „Masters Endurance Legends“, in der auch Rennwagen aus der jüngeren Vergangenheit startberechtigt sind.

Formel-Geschichte wird greifbar
Vier britische Rennserien haben zu Jahresbeginn ihre Zusage gegeben, in den kommenden vier Jahren in Deutschland exklusiv beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu starten. Neben den beiden Sportwagen-Serien im Rahmen von Masters Historic Racing (Masters Endurance Legends und FIA Masters Historic Sports Car Championship) ist es vor allem die FIA Masters Historic Formula One Championship, die hier ihren einzigen deutschen Auftritt absolviert: Die Formel-1-Boliden der Cosworth-Ära sind einer der unbestrittenen Höhepunkt des Wochenendes. Aber auch in anderen Rennen wird Formelgeschichte greifbar: Die Historic Grand Prix Cars entführen in die Kindertage der Formel 1. Mit der FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge und der Formel 3 von 1964 bis 1984 wird auch der Nachwuchssport mit seiner Historie dokumentiert.

Beliebte DTM- und DRM-Boliden und vieles mehr locken zum Ring
Das Programm beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist jedoch noch weit umfangreicher: Auch in diesem Jahr gibt es Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP), die für Fahrzeuge aus DTM, ITC und STW konzipiert wurden. Die GLP wird dabei ergänzt durch die Porsche Cup Classic, die damit den Porsche Carrera Cup in seiner Historie würdigt. Ebenfalls am Start ist das Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft, für das sich bereits die ersten Teilnehmer angekündigt haben. Das Team von Mücke Motorsport wird wieder mit seinem legendären Ford Capri antreten, viele weitere hoch interessante Nennungen werden erwartet. Und natürlich wäre das Programm auf der Rennstrecke unvollständig ohne die GLP der Vorkriegsrennwagen. Sie finden ihren Platz wieder in der geschichtsträchtigen Kulisse des Historischen Fahrerlagers und rücken von hier aus zu Ausfahrten und Prüfungen aus, die in der „Vintage Sports Car Trophy“ gewertet werden. Abgerundet wird das Programm durch Präsentationen von Skoda-Fahrzeugen und dem Motor Klassik Leserlauf sowie von den historischen Rallyefahrzeugen der Interessengemeinschaft „Slowly Sideways“: Sie werden am Wochenende auf der Nordschleife bei Demonstrationsfahrten zu sehen sein.

Tickets mit Frühbucherrabatt noch bis Ende Juni sichern!
Wer die Zeitreise auf der Strecke und im Fahrerlager nicht verpassen möchte, der kann sich sein Ticket für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix schon jetzt sichern. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die Karten kosten zwischen 28 Euro (Tagesticket Freitag) und 65 Euro (Wochenendticket Freitag – Sonntag). Wer frühzeitig zuschlägt, der kann sich 20 Prozent Rabatt auf den Kartenpreis sichern – noch bis 30. Juni 2018 gilt dieses Frühbucherangebot. Auch für Familien ist der Ausflug zum Ring hoch attraktiv. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist (in Begleitung eines Erwachsenen) bis 17 Jahre frei. Alle Preise und Konditionen – auch zu den umfassenden VIP-Arrangements und der Möglichkeit zur Parkplatzreservierung – gibt es auf der Homepage unter www.avd-ogp.de. Wer sich seine Eintrittskarte telefonisch sichern möchte, für den ist die Ticket-Hotline: 0180 5311210 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) die beste Empfehlung.

Montag, 26. Februar 2018

Bosch Hockenheim Historic - Das Jim Clark Revival Veranstaltung mit hohem Erlebniswert für die ganze Familie

• Von 20. bis 22. April spektakulärer historischer Rennsport mit 16 Serien
• Rahmenprogramm mit Spaßfaktor für die ganze Familie
• Zugang zu Fahrerlager/Boxen für Zuschauer frei
• Der tragische Unfalltod von Jim Clark jährt sich am 7. April zum 50. Mal

 
Die „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ ist eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Veranstaltung. Vom 20. bis 22. April empfängt sie die Besucher mit offenen Armen am Hockenheimring Baden-Württemberg: freier Zugang zum Fahrerlager, keine Security vor den Teamgaragen, Open House im Kongress-Pavillon zur großen Jim-Clark-Ausstellung. Auch auf dem Boxendach sind alle willkommen. Dort locken Stände mit Devotionalien rund um den historischen Rennsport, Spiele für Kinder – und eine Party mit Live-Musik. Eine Attraktion ist auch das Markenclubareal mit seinen ungezählten Liebhaberfahrzeugen. Der Veranstalter setzt alles daran, dass die Besucher das „Erlebnis historischer Rennsport“ einfach nur genießen können. Im Vorjahr kamen knapp 20.000 – darunter auffallend viele Familien.

Das „Jim Clark Revival“ wurde zu Ehren des legendären schottischen Formel-1-Weltmeisters ins Leben gerufen. Am 7. April 2018 jährt sich sein tragischer Unfalltod auf dem Hockenheimring zum 50. Mal.

Historische Rennfahrzeuge aus allen Klassen und Epochen
Im Mittelpunkt stehen die historischen Rennfahrzeuge aus allen Epochen und Klassen. 16 verschiedene Serien sorgen dafür, dass es auf dem Grand-Prix-Kurs drei Tage lang rundgeht. Bei ihrer Premiere im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic werden die „Tourenwagen Classics“ die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern. Wetten? Nur drei Jahre nach ihrer Gründung begeistern veritable Starterfelder von teilweise über 50 Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren, etwa mit DTM-Autos von Ellen Lohr, Klaus Ludwig oder Roland Asch. Als Streckensprecher fungiert, wie in den guten alten Zeiten, Fanliebling Rainer Braun.

 
BOSS GP, CanAm-Cup – wehe, wenn sie losgelassen
Traditionspartner und Publikumsmagnet: die „BOSS GP“-Serie (Big Open Single Seater). Deren Hauptattraktion sind Formel-1-Boliden jüngeren Datums – aus der stimmgewaltigen Zehnzylinderzeit. Ohrenstöpsel sind ein Muss (für Kinder ganztags!). Das gilt auch, wenn die wilden Exemplare des CanAm-Cups losgelassen werden, mit atemberaubendem Speed und nervenzehrender Geräuschkulisse. Der Raceclub Germany powered by FNT besticht durch einen Mix aus F1- und F-3000-Boliden. Und auch der Raceclub Germany lässt sich nicht lumpen, etwa mit dem Formel-1-Toyota von Timo Glock, dem 1984er Williams-Honda von Keke Rosberg – und als absolutem Hingucker dem Ferrari von Michael Schumacher von 1997! Die Besitzer dieser exquisiten Preziosen planen freilich keinen Zweikampfsport. Gepflegte Präsentationsfahrten sind hier das Fortbewegungsmittel der Stunde.

Zur Sache geht’s dagegen bei der Spezial Tourenwagen Trophy und der Youngtimer Touring Car Challenge, beide mit bunten Starterfeldern. Oder der FIA Lurani Trophy, der Triumph Competition und der Historic Racecar Association. Spannende Rennen verspricht auch der Lotus Cup Europe. Die Serie erinnert besonders an Jim Clark; schließlich begründete er die „Faszination Lotus“.

Große Jim-Clark-Ausstellung im Kongress-Pavillon
Auch das Highlight der Ausstellungen widmet sich 50 Jahre nach seinem Unfalltod am 7. April 1968 auf der Waldgeraden Jim Clark. Der zweimalige Weltmeister aus Schottland galt schon zu Lebzeiten als Legende. Das schwarze Wochenende ist Mittelpunkt der Ausstellung im Kongress-Pavillon, etwa mit Fotos oder Autogrammkarten von Zeitzeugen. Außerdem wird der Lotus 49B/R10 aus dem Jahr 1967, mit dem Graham Hill im darauffolgenden Jahr den Grand Prix von Monaco gewonnen hat, die Exponate komplettieren.

Tags ist das Boxendach ein Eldorado für Familien (historischer Jahrmarkt, Dosenwerfen, Modenschau u.v.m.). Und wenn am Samstagabend alle eigentlich schon ermattet sind, wirkt die Boxendachparty mit der beliebten Coverband „Me and the Heat“ als Weckruf. Für zehn Euro kann man am Freitag mal Probegucken, je 30 Euro kostet ein Tagesticket für Samstag oder Sonntag, 45 das Wochenende, Rollstuhlfahrer und Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt – Fahrerlager und freie Sitzplatzwahl inklusive. Tickets gibt’s über den Online-Ticketshop oder unter der Hotline +49(0)6205 950-222. Weitere Informationen finden Sie unter www.hockenheim-historic.de.

Freitag, 16. Februar 2018

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Formel-1-und Sportwagenlegenden exklusiv beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix

  • Vierjahresvertrag zwischen Masters Historic Racing und AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  • Historische Formel 1, imposante Sportwagen und GTs starten in Deutschland exklusiv beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 10. bis 12. August
  • Porsche bleibt auch 2018 Hauptsponsor
Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix verspricht bei seiner 46. Auflage besonders spektakulären und legendären Motorsport. Die Organisatoren des von der FIA ausgezeichneten Klassik-Events, das vom 10. bis 12. August auf dem Nürburgring stattfindet, einigten sich mit der Britischen „Masters Historic Racing“ als Ausrichter wichtiger Championate auf eine exklusive Vierjahrespartnerschaft: Von 2018 bis 2021 sind damit vier exzellente historische Rennserien fest im Programm, die nicht nur Erinnerungen an legendäre Rennen, berühmte Rennfahrer und faszinierende Fahrzeuge wecken. Sie versprechen auch heute noch packenden Motorsport und viel Action auf der Strecke, bei dem hochkarätige historische Formel-1-Boliden, Sportwagen-Prototypen und GTs wieder zum Leben erwachen. Auch über eine weitere wichtige Weichenstellung freuen sich die Ausrichter des AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Mit Porsche bleibt der langjährige Hauptsponsor des Events auch 2018 dem Klassiker-Treffen treu. Die renommierte Stuttgarter Marke erinnert mit dem traditionell umfangreichen Auftritt auf dem Nürburgring im Jahr 2018 an wichtige Jubiläen in der Unternehmens- und Automobilgeschichte. Nach der Einigung mit diesen beiden wichtigen Partnern geht es für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix nun in die Detailplanung für die diesjährige Auflage. Infos über den aktuellen Stand der Dinge, News und natürlich auch alles Wichtige für Teilnehmer gibt es über die Homepage www.avd-ogp.de.

Neuerung: Erstmals sind die "Masters Endurance Legens" mit Sportwagen der jüngeren Vergangenheit beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit dabei.
© Charlie Wooding / Masters Historic Racing
Gleich vier Rennserien werden beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix in den kommenden vier Jahren fest dabei sein – und am Nürburgring ihren einzigen Auftritt in Deutschland absolvieren. Als neues Highlight kommen die „Masters Endurance Legends“ an den Ring: Die Sportwagen der Jahrgänge 1995 bis 2012 – der „Pre-Hybrid-Ära“ in der Sportwagen-WM – sind gerade erst aus dem aktiven Dienst entlassen und nun beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu sehen. Aufsehenerregende Prototypen und GT-Fahrzeuge aus Langstrecken-WM, Le Mans, ALMS und Co. gehen hier an den Start.

Außerdem bringt die Masters-Historic-Racing-
Organisation ihre faszinierenden FIA-Championate exklusiv an den Ring. Die FIA Masters Historic Formula One Championship präsentiert die Grand-Prix-Autos der sagenhaft Cosworth-Ära und sorgt ebenso für volle Tribünen, wie die Gruppe-4-Sportwagen der Jahre 1962 bis 1974 in der FIA Masters Historic Sports Car Championship. Außerdem mit dabei: die „Gentlemen Drivers“ mit einem Starterfeld voller GT-Rennwagen der Jahre bis einschließlich 1965. Mit der vierjährigen Bindung an den AvD-Oldtimer-Grand-Prix unterstreicht das britische Rennserienpaket den exzellenten Ruf und die herausragende Bedeutung des Events auf dem Nürburgring, bei dem Jahr für Jahr rund 500 historische Rennwagen die Motorsportgeschichte von der Vorkriegszeit bis in die jüngste Vergangenheit lebendig werden lassen.

Porsche feiert 2018 zwei wichtige Jubiläen
Auch Hauptsponsor Porsche bleibt dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2018 treu. Nach der Übereinkunft zur Weiterführung der Partnerschaft dürfen sich die Besucher also auf einen wiederum imposanten Auftritt der Zuffenhausener gefasst machen. Schon traditionell sind im großen Porsche Areal in der Mercedes-Arena faszinierende Straßen- und Rennwagen in der Ausstellung und Motorsport-Stars als Gäste zu erleben. In diesem Jahr steht der Auftritt im Zeichen zweier wichtiger Jubiläen. Das gesamte Unternehmen feiert in diesem Jahr die Erstzulassung des 356 im Jahr 1948 – und damit das 70-jährige Jubiläum seiner Sportwagentradition. Porsche Classic würdigt am Nürburgring außerdem den 30. Geburtstag des 1988 vorgestellten Porsche 964. Die Detailplanungen zum Doppeljubiläum laufen bereits, und dürften den Auftritt der Stuttgarter erneut zu einem der Highlights des Wochenendes machen.