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Montag, 19. September 2016

DTM-Finale vom 14.- 16. Oktober auf dem Hockenheimring

Vor dem DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (14. bis 16. Oktober) spitzt sich der Titelkampf in der populärsten internationalen Tourenwagenserie zu. Die besten Chancen auf die Meisterkrone hat der 2014er Champion Marco Wittmann (BMW), doch Edoardo Mortara (Audi), Robert Wickens (Mercedes-Benz) und Jamie Green (Audi) lauern dahinter und werden alles in die Waagschale werfen, um ihre eigenen Chancen zu wahren.

 Kampf um den Meistertitel voll entbrannt – Vorteil bei Wittmann
 
Hockenheim. Vier Rennen vor Saisonende hat sich der DTM-Champion von 2014, Marco Wittmann (BMW), einen Vorteil im Titelkampf erarbeitet – in Form von satten 33 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Edoardo Mortara (Audi). 100 Punkte werden in den verbleibenden Rennen vergeben. Die Spannung steigt vor dem DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (14. bis 16. Oktober). Zuvor tragen die 24 DTM-Asse am kommenden Wochenende die beiden Rennläufe in Budapest aus. Erst danach ist klar, wer mit welchen Meisterschaftschancen antritt, wenn es – hoffentlich im Hexenkessel Motodrom – um die diesjährige Entscheidung geht.
Der 26-jährige Franke Marco Wittmann schwamm zwei Drittel der Saison recht unauffällig im Feld mit: ein Sieg, ein zweiter Platz, Punkte sammeln im Eichhörnchen-Modus. Als gewichtig erwies sich die Tatsache, dass er nur in zwei von 14 Rennläufen leer ausging. Kaum war der Startschuss zum Schlussspurt gefallen, explodierte der schmale Ex-Champion geradezu. Mit zwei Siegen (Moskau, Nürburgring) und einem dritten Platz im zweiten Eifelrennen katapultierte er sich an den teils strauchelnden Rivalen vorbei. 170 Zähler hat er nun auf dem Konto, 137 sind es bei Verfolger Edoardo Mortara. Wie der Deutsche, konnte auch der smarte Italiener drei Saisonsiege feiern – den ersten beim Auftaktrennen im Mai in Hockenheim. Seinen Erfolgen stehen freilich vier Nullnummern gegenüber.


Hart traf es zuletzt Robert Wickens und Jamie Green. Der Kanadier und der Brite galten zur Sommerpause als aussichtsreiche Kandidaten auf den Titelgewinn. Doch die Mercedes-Benz-Speerspitze Wickens, nach dem Samstagslauf in Moskau stolzer Tabellenführer, bremsten beim Sonntagslauf technische Probleme. Und am Nürburgring kam er überhaupt nicht auf Touren – während Lucas Auer im Mercedes zwei Mal die Trainingsbestzeit einfuhr. In Moskau und am Nürburgring verlor auch der bis dato beste Audi-Pilot Green den Anschluss. Gleich zwei Mal verursachte der sensible Lenkradartist unglücklich Kollisionen, die Stop-and-Go-Strafen zur Folge hatten. Nun rangiert Wickens mit 120 Punkten auf Rang drei der Tabelle, ein Pünktchen vor Green als Viertem. Nur wenn Wittmann schwächelt, sind ihre Chancen obsolet.

Komplett aus dem Titelrennen ist Paul Di Resta (Mercedes-Benz). Dem Meister von 2010 fehlen bereits 70 Punkte auf den Führenden. Gut verkauft hat sich der letztjährige Rookie Tom Blomqvist. Nach vier zweiten Plätzen liegt der Sohn des ehemaligen Rallye-Weltmeisters Stig mit 93 Zählern als zweitbester BWM-Pilot auf Platz sechs der Meisterschaftstabelle – noch vor dem zweimaligen Champion Mattias Ekström (Audi, 82 Zähler), der überraschenderweise auf eine bislang sieglose Saison zurückblickt.


Freitags für 10 Euro DTM-Luft schnuppern


Das 10-Euro-Ticket beinhaltet am Freitag freie Sitzplatzwahl auf den geöffneten Tribünen und den Zugang ins Fahrerlager – ein tolles Angebot sowohl für eingefleischte Fans als auch für Interessierte, die mal quasi unverbindlich DTM-Luft schnuppern möchten. 


Das preisgünstigste Ticket für den Rennsonntag kostet gerade 21 Euro. Dank des Print@Home-Verfahrens kann man die Tickets von zu Hause über die Website www.dtm.com kaufen und ohne zusätzliche Gebühren selbst ausdrucken. 

Auch über die DTM-Ticket-Hotline unter 01806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz/max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder die Hotline des Hockenheimrings unter 06205 950 222 sind Tickets buchbar


Hockenheim-Ring GmbH
Postfach 1106
68754 Hockenheim
Deutschland










Donnerstag, 8. September 2016

Hockenheim Classics vom 16. - 18. September 2016 auf dem Hockenheimring - ZURÜCK ZU DEN ANFÄNGEN

Eine fest etablierte Veranstaltung im Rennkalender des Hockenheimrings startet 2016 in der 39. Auflage: Die Hockenheim Classics bietet Liebhabern vom 16. bis 18. September ein erlesenes Spektrum an Zweirad-Oldtimern. Mehr mehr als 20 verschiedene historische Motorradrennserien der unterschiedlichsten Kategorien gehen an den Start. Auch seltene Prototypen und diverse Motorradgespanne sind mit von der Partie. Zudem vereint die Hockenheim Classics als eine der letzten bestehenden Veranstaltungen Zwei- und Vierräder: Nicht nur Motorräder und Gespanne präsentieren sich hier, auch Tourenwagen und Formel-Fahrzeuge drehen auf der Strecke ihre Runden.


Am 29. Mai 1932 ging ein Traum in Erfüllung: Nur zwei Monate nach den umfassenden Bauarbeiten zum damaligen Dreieckskurs, dem heutigen Hockenheimring, starteten die ersten Zweiräder zum „1. Motorradrennen“ in Hockenheim. Die Historie und die Verbundenheit der badischen Rennstrecke zu den Maschinen auf zwei Rädern gehen bis zur Geburtsstunde des Kurses zurück. Eine fest etablierte Veranstaltung im Rennkalender, die jährlich Motorräder vergangener Epochen zelebriert, startet 2016 in der 39. Auflage: Die Hockenheim Classics bietet Liebhabern vom 16. bis 18. September ein erlesenes Spektrum an Zweirad-Oldies.

Waghalsige Manöver und Kurventechniken vom Feinsten sind bei der Hockenheim Classics keine Seltenheit, denn hier treffen Kenner auf Könner. Das Oldtimer-Event bietet Besuchern mehr als 20 verschiedene historische Motorradrennserien der unterschiedlichsten Kategorien. Auch seltene Prototypen und diverse Motorradgespanne sind mit von der Partie. Als eine der letzten bestehenden Veranstaltungen vereint die Hockenheim Classics zudem Zwei- und Vierräder: Nicht nur Motorräder und Gespanne präsentieren sich hier, auch Tourenwagen und Formel-Fahrzeuge drehen auf der Strecke ihre Runden.


Der Sonderlauf des Motor-Sport-Museum Hockenheimring präsentiert außer Action auf der Strecke mit Weltmeistern, Deutschen Meistern und guten Freunden aus ganz Europa auf erlesenen Rennmotorrädern der letzten 40 Jahre auch wieder eine Sonderausstellung. Unter dem Motto „Die Siegermaschinen der Motorrad-WM 1986 und ihre Kontrahenten“ werden die Originalmaschinen der Weltmeister des Jahres 1986 Eddie Lawson (500ccm) und Carlos Lavado (250ccm) sowie weitere Maschinen der Klassen von 80ccm bis 1.000ccm und die Seitenwagen ausgestellt. Ein Großteil dieser wird aus dem unglaublichen Fundus der Amicale Spirit of Speed beigesteuert einer internationalen Vereinigung von Sammlern, die über 1.000 originale Rennmaschinen aus allen Dekaden besitzen.

Der beste Platz, um der Leidenschaft für historischen Motorsport zu frönen, ist das offene Fahrerlager. Dort können Nostalgiefans Fahrer, Mechaniker und Fahrzeuge hautnah erleben und mit dem einen oder anderen Motorsportidol plaudern. Prominente Rennsportlegenden und Weltmeister finden ebenfalls ihren Weg ins Motodrom und lassen es sich nicht nehmen, ihren Fans persönliche Autogramme zu geben. Allen voran die Gespann–Weltmeister Rolf Steinhausen und Werner Schwärzel, der DDR-Meister und WM-Dritte von 1968 Heinz Rosner, die Deutschen Meister Sepp Hage, Jörg Schöllhorn, Herbert Kaufmann sowie Rainer Scheidhauer und der Grand-Prix-Sieger Roland Freymond aus der Schweiz werden erwartet. Auch der große Teilemarkt im Fahrerlager bietet Oldtimer-Enthusiasten und Schraubern manch begehrtes Ersatzteil.
Weitere Informationen zu den Hockenheim Classics finden Sie unter: www.hockenheim-classics.de



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Mittwoch, 31. August 2016

Thomas Voss neuer Leiter Motorsport und Klassik - Geschäftsführer der Motorsport Arena Oschersleben folgt auf Lars Soutschka

Thomas Voss (51) übernimmt spätestens ab 1. Dezember 2016 das Steuer in den Ressorts Motorsport und Klassik des ADAC e.V. Der Diplom-Sportlehrer und Wirtschaftssport-Referent verantwortete seit 2005 als Geschäftsführer die Aktivitäten der Motorsport Arena Oschersleben. Voss berichtet in seiner Funktion künftig an den bisherigen Leiter Motorsport und Klassik, Lars Soutschka, der zum 1. Oktober 2016 in die Geschäftsführung des ADAC e.V. berufen wurde.

"Mit Thomas Voss haben wir einen Motorsportexperten für den ADAC e.V. gewonnen, der mit seiner Erfahrung beste Voraussetzungen hat, um den eingeschlagenen Weg unseres Motorsport- und Klassikengagements erfolgreich fortzuführen", sagt ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Ich danke Lars Soutschka für die hervorragende Arbeit in den vergangenen fünf Jahren und wünsche ihm viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben in der Geschäftsführung des ADAC e.V."

Nach Stationen in verschiedenen Motorsportteams übernahm Voss 1998 die Geschäftsführung und Leitung der Rennserie BERU Top 10 und ab 2001 parallel dazu die Marketingleitung der Motorsport Arena Oschersleben. 2005 wurde er in die Geschäftsführung der Motorsport Arena Oschersleben berufen, deren Geschäfte er seit 2008 bis heute alleine führt.

Montag, 15. August 2016

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Festival der Rennsportklassiker auf dem Nürburgring

Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix bot an diesem Wochenende ein Festival der Motorsport-Historie auf dem Nürburgring. Gut 500 Rennwagen aus sieben Jahrzehnten gingen in den 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen an den Start. Die 51.500 begeisterten Zuschauer sahen auch in den Ausstellungen und Demonstrationsfahrten auf der Strecke viele Automobile mit großer Historie und einzigartige Rennwagen. Darunter waren zum ersten Mal auch Rallyefahrzeuge, die ein Schlaglicht vor allem auf die legendäre Gruppe-B-Ära warfen. Ein neuer Trackday sorgte zudem für einen stimmungsvollen Auftakt am Freitag, als sich parallel zu den Trainingssitzungen auf dem Grand-Prix-Kurs rund 120 klassische und moderne Sportwagen auf der Nordschleife trafen. Unter den Rennen war es das prall gefüllte Feld der Vorkriegsrennwagen, aber auch die Le-Mans-Sportwagen der 50er und frühen 60er die Höhepunkte. Als Publikumsmagneten erwiesen sich außerdem die beiden Läufe zur Historischen Formel-1-Meisterschaft der FIA sowie das einstündige Rennen der Historischen FIA-Sportwagen-Meisterschaft. In die jüngere Rennsport-Geschichte entführten die stark besetzten Läufe für Formel-3-Monoposti bis 1984 sowie die DRM- und DTM-Revivals.

 • AvD-Oldtimer-Grand-Prix präsentierte 20 Rennen und Prüfungen
• 51.500 Besucher bewunderten die gut 500 historischen Rennwagen
• Stimmungsvolle Demonstrationsläufe und viele bekannte Gesichter

Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix bot an diesem Wochenende ein Festival der
Motorsport-Historie auf dem Nürburgring. Gut 500 Rennwagen aus sieben
Jahrzehnten gingen in den 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen an
den Start. Die 51.500 begeisterten Zuschauer sahen auch in den Ausstellungen
und Demonstrationsfahrten auf der Strecke viele Automobile mit
großer Historie und einzigartige Rennwagen. Darunter waren zum ersten
Mal auch Rallyefahrzeuge, die ein Schlaglicht vor allem auf die legendäre
Gruppe-B-Ära warfen. Ein neuer Trackday sorgte zudem für einen
stimmungsvollen Auftakt am Freitag, als sich parallel zu den Trainingssitzungen
auf dem Grand-Prix-Kurs rund 120 klassische und moderne
Sportwagen auf der Nordschleife trafen. Unter den Rennen war es das prall
gefüllte Feld der Vorkriegsrennwagen, aber auch die Le-Mans-Sportwagen
der 50er und frühen 60er die Höhepunkte. Als Publikumsmagneten
erwiesen sich außerdem die beiden Läufe zur Historischen Formel-1-
Meisterschaft der FIA sowie das einstündige Rennen der Historischen FIASportwagen-
Meisterschaft. In die jüngere Rennsport-Geschichte entführten
die stark besetzten Läufe für Formel-3-Monoposti bis 1984 sowie die DRMund
DTM-Revivals. Informationen Ergebnisse und Impressionen sowie
umfangreiche Bildergalerien gibt es unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de
im Internet.

Die Organisatoren konnten nach dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein zufriedenes
Fazit ziehen. „Das Wochenende war ein echter Genuss mit tollem Motorsport,
begeisterten Zuschauern und dem richtigen Wetter dazu“, fasst Ludwig Fürst zu
Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Präsident des Automobilclubs von
Deutschland (AvD) zusammen. Gemeinsam mit dem AvD sorgten der Club
Historischer Renn- und Sportfahrzeuge Nürburgring (C.H.R.S.N.), die Histomobil
GmbH sowie der Hesse Motor Sports Club (HMSC) erneut für ein Wochenende
mit neuen Highlights. „Wir sind mit dieser Veranstaltung auf dem richtigen Weg“,
 so der AvD-Präsident. „Eine neue Fahrergeneration löst nach und nach die
bisherigen Starter ab, und mit ihr rücken auch andere Fahrzeugklassen in den
Fokus. Diese sukzessive Verschiebung betrifft aber auch unsere Zuschauer, bei
denen sich das Interesse zum Beispiel auch auf die Fahrzeuge der 80er Jahre
richtet.“ Und diese Ära bildete einen Schwerpunkt im Programm. So gab es etwa
die Demonstrationsläufe mit Gruppe-B-Rallyeboliden, die DTM-Fahrzeuge im
Tourenwagen-Revival oder die Formel-3-Fahrzeuge bis 1984.

Automobillegenden auf der Rennstrecke

Ein stimmungsvoller Höhepunkt war das Rennen der zweisitzigen Rennwagen
und GT bis 1960/61. Das Feld der 38 Sportwagen begeisterte am Samstagabend
nicht nur die Zuschauer mit einem einstündigen Lauf, der in die Dämmerung
hineinführte. „Dieses Rennen zu fahren, ist einfach das Schönste, was man
machen kann“, schwärmte etwa Felix Haas, der einen Lola Mk I pilotierte. „Die
Stimmung, der Sonnenuntergang, die vielen schönen Autos – da fühlt man sich
ein bisschen wie in Le Mans.“ Einer der bekanntesten Teilnehmer war Ex-Formel-
1-Pilot Jochen Mass, der einen Mercedes-Benz 300 SL von 1955 fuhr. „Ein
wunderbares, gut abgestimmtes Auto, das HK Engineering da aufgebaut hat“,
schwärmte er, um lächelnd hinzuzufügen: „Im Feld dieser leichtfüßigen Fahrzeuge
hatte er es allerdings etwas schwer. In erster Linie treten wir hier aber nicht
an, um gute Platzierungen herauszufahren, sondern aus Freude, diese Autos zu
bewegen.“ Ein weiterer Höhepunkt war das Feld der über 40 Vorkriegsrennwagen.
Gemeinsam mit den Organisatoren war es der Allgemeine
Schnauferl Club (ASC), der viele Teilnehmer mit ihren Originalfahrzeugen mit an
den „Ring“ brachte. Darunter war auch der Mercedes-Benz 680 S Rennsport, in
dem Rudolf Caracciola 1927 das Eröffnungsrennen des Nürburgrings gewann.
„Es ist nach wie vor etwas Besonderes, dieses Auto zu fahren“, sagte Fahrer
Peterheinz Kern. „Mit seiner besonderen Geschichte erfüllt es mich mit Stolz und
Freude, es zu bewegen.“ Auch sonst waren einige Fahrzeuge zu bewundern, die
Wendepunkte der Rennsportgeschichte markierten. So startete im Feld der
Formel-3-Fahrzeuge bis 1984 etwa der Brite Mark Martin mit dem ersten Formel-
3-Wagen des unvergessenen Ayrton Senna, einem Ralt RT 3/82 Toyota. Im
Jaguar Village im Fahrerlager konnten die Besucher den XJ13 von 1966
bewundern: Der mittlerweile 96jährige ehemalige Cheftester und Entwickler
 Norman Dewis, der am Nürburgring zu Gast war, hatte den bildschönen Sportwagen
einst für Le Mans entwickelt, wo er jedoch nie eingesetzt wurde. Ein
ähnliches Schicksal erlebte knapp 20 Jahre später John Wheeler: Der Ford-
Ingenieur entwickelte einen Ford RS 200 Gruppe S für die Rallye-WM, der nicht
zum Einsatz kam: Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix führte er das von ihm in
Privatregie zu Ende gebaute Fahrzeug auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife
aus. Opel zeigte mit dem legendären „Cliff“-Calibra das Siegerfahrzeug
der Internationalen Tourenwagen-Meisterschaft ITC von 1996 auf der Strecke.
Am Steuer saß mit Joachim „Jockel“ Winkelhock ein Publikumsliebling. „Es war
das erste Mal, dass ich ein Fahrzeug dieser Generation gefahren habe“,
schilderte der beeindruckte Schwabe anschließend. „Ich fuhr damals in der
englischen Tourenwagen-Meisterschaft und habe die ITC verfolgt. Natürlich war
ich immer neugierig und wollte solch ein Auto einmal fahren. Nun hat es endlich
mal geklappt – das hat mich riesig gefreut.“

Erfolgreicher Trackday zum Auftakt

Den Start in das Veranstaltungswochenende markierte der neu eingeführte
Trackday für Fahrer von klassischen und modernen Sportwagen. Die Palette der
rund 120 Fahrzeuge reichte vom Porsche 911 2.8 RSR aus dem Jahr 1962 und
dem Porsche 911 Carrera, sowie Jaguar E-Type Roadster (beide Baujahr 1965)
bis hin zu einer großen Gruppe exklusiver Sportwagen, die erst in diesem Jahr
aus der Fabrik fuhren. „Wir haben versucht, diejenigen zu erreichen, die mit ihren
Fahrzeugen kein Rennen fahren wollen, denen das reine Zuschauen aber zu
langweilig ist“, erklärt Organisator Jörge Bratke von Bergen. AvD-Vizepräsident
für „Sport, Jugend“, Volker Strycek, machte sich ein Bild vom Geschehen und
zeigte sich anschließend zufrieden: „Es war ein sehr bunt gemischtes Feld, die
Fahrer waren sehr diszipliniert und die Stimmung gut: Meiner Meinung nach
sollten wir an der Veranstaltung festhalten, das ist eine Erfolgsgeschichte.“

Zufriedene Partner

Dass die 44. Auflage des AvD-Oldtimer-Grand-Prix eine Erfolgsgeschichte war,
dazu trugen auch die Partner bei. So bereicherten namhafte Automobilunternehmen
mit ihren historischen Fahrzeugen und tollen Gästen das
Programm. Der TÜV Rheinland informierte in hochinteressanten Fachvorträgen
alle interessierten Klassikliebhaber. Neu im Kreis der Unterstützter war die
Uhrenfabrik Junghans. So konnten sich die Sieger der Läufe der FIA Masters
Historic Formula 1 über eine Uhr freuen, die Matthias Stotz, Geschäftsführer der
Uhrenfabrik Junghans überreichte. Er war begeistert über „eine schöne, gut
besuchte Veranstaltung, die den Besuchern eine große Bandbreite bietet.“ Als
Official Timekeeper unterstützte Junghans das Event. Matthias Stotz freute sich:
Die Zuschauer sind sehr nahe am Geschehen, das trägt zu der tollen Atmosphäre
bei.“ Die Partnerschaft mit dem Motorsportevent passt dabei gut zum
Unternehmen. „Junghans hat traditionell viele Verbindungen zum Thema
Automobil“, schildert Stotz. „Schon Arthur Junghans, der Sohn des Gründers,
hatte ein Autofaible. Diese Veranstaltung passt aber auch zu uns, weil sich hier
Leidenschaft, Tradition und Technik verbinden.“

Viele prominente Gäste

Auf der Rennstrecke und im Fahrerlager konnten die Besucher viele bekannte
Gesichter entdecken. So hatte Porsche etwa den fünffachen Le-Mans-Sieger
Derek Bell in die Eifel eingeladen. Der Brite war nicht nur gefeierter Star von
Interview- und Autogrammstunden im beeindruckenden Porsche-Areal in der
Mercedes-Arena. Er führte im Porsche 924 GTP auch die Parade von rund 80
Fahrzeugen zum Jubiläum der Transaxle-Modelle der Zuffenhausener an. Auch
in den Renncockpits gab es höchst bekannte Piloten. So startete WEC-Pilot
Stefan Mücke in einem Ford Capri RS 3100 im Revivallauf Deutsche Rennsport-
Meisterschaft. „Es ist etwas ganz Besonderes, mal wieder in einem alten DRMAuto
an den Start zu gehen“, freut er sich. „Der Klang ist einfach unbeschreiblich!
Die brachiale Kraft so eines Autos, das kompromisslos gebaut wurde, macht viel
Spaß. Da es keine Servolenkung gibt, braucht man auch ordentlich Oberarme.
Es ist ein ganz anderes Fahren und man hat ein breites Grinsen im Gesicht.“ In
der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe startete mit Matthias Kahle der siebenfache
Deutsche Rallyemeister. Er trat im Tourenwagen-Feld unter anderem im
Škoda 130RS sowie im Škoda 200 RS im Feld der Rallyefahrzeuge an. Im
liebevoll dekorierten Fahrerlager konnte man aber auch Ex-Formel-1-Pilot
Christian Danner begegnen, der in dem für alle Besucher offenen Jaguar Village
etwa den neuen Formel E-Rennwagen der Raubkatzenmarke präsentierte.

Freitag, 12. August 2016

Deutscher Motorrad-Grand-Prix weiter auf dem Sachsenring

SRM und ADAC einigen sich auf einen neuen Fünfjahresvertrag


München/Hohenstein-Ernstthal. Die Zukunft des deutschen Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring ist gesichert. Die Sachsenring Management GmbH und der ADAC haben sich auf einen neuen Fünfjahresvertrag zur Austragung eines der größten deutschen Sportevents geeinigt, das an den Rennwochenenden in den vergangenen Jahren im Schnitt mehr als 200.000 Besucher begeistern konnte. Bereits im Rahmen des deutschen Motorrad-Grand-Prix im Juli hatten sich MotoGP-Rechteinhaber DORNA Sports und der ADAC auf eine Fortführung des deutschen WM-Laufs um weitere fünf Jahre verständigt. Der Motorrad-Grand-Prix von Deutschland wird seit 1998 auf dem Sachsenring ausgetragen.

"Der Sachsenring ist sicherlich der ideale Austragungsort für einen deutschen Motorrad-Grand-Prix. Daher freue ich mich sehr, dass der WM-Lauf dort auch in den kommenden Jahren stattfindet", sagt ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Seit dem Jahr 1998 ist das Rennen eine Erfolgsgeschichte. Dank der engagierten Arbeit von allen Beteiligten dürfen wir uns nun im kommenden Jahr gemeinsam auf die 20. Austragung des deutschen Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring freuen. Mein Dank gilt auch DORNA Sports für ihre Geduld in den Verhandlungen der vergangenen Monate und allen Beteiligten auf unserer Seite, die mit hohen Engagement an der Zukunft des deutschen WM-Laufs gearbeitet haben."

"Ich freue mich sehr, dass auch in den nächsten fünf Jahren der traditionsreiche Sachsenring wieder Austragungsort einer so hochkarätigen Motorsportveranstaltung wie dem Motorrad-Grand-Prix von Deutschland ist", sagt der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. "Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie man ein weltweit beachtetes und medienwirksames Event in Hohenstein-Ernstthal erfolgreich organisiert - mit auch im internationalen Vergleich rekordverdächtigen Zuschauerzahlen. Die Sächsische Staatsregierung unterstützt deshalb ausdrücklich sämtliche Bemühungen aller Beteiligten, diesen Publikumsmagnet und Wirtschaftsfaktor auch weiterhin im Freistaat zu halten", betont Tillich.

"Der deutsche Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring ist eine spektakuläre Veranstaltung mit tollen Fans und ein wichtiger Bestandteil des MotoGP-Kalenders", sagt Carmelo Ezpeleta, CEO von MotoGP-Rechteinhaber DORNA Sports. "Wir begrüßen sehr, dass der deutsche Motorrad-Grand Prix auch in den kommenden Jahren auf dem Sachsenring ausgetragen wird."

"Die SRM und ich selbst freuen uns sehr, dass unsere harte Arbeit der letzten fünf Jahre nicht vergebens war", sagt Wolfgang Streubel, Geschäftsführer der Sachsenring-Rennstrecken-
Management GmbH. "Der Kampf um den Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring hat sich gelohnt und Deutschlands größte Motorsportveranstaltung bleibt uns für weitere fünf Jahre erhalten. Wir sind erleichtert und allen dankbar, die uns hierbei unterstützt haben und uns ihr Vertrauen schenken. Auf die Aufgabe, den einzigen deutschen Motorrad-WM-Lauf weiterhin als Veranstalter auszutragen, blicken wir positiv voraus. Unser Dank gilt hierbei auch unseren zahlreichen Fans und Besuchern des Sachsenrings, die auch in diesem Jahr wieder ihre Verbundenheit zur Traditionsstrecke bewiesen haben. Auch für die nun kommenden fünf Jahre bauen wir auf die Unterstützung unserer Partner und Besucher. 2017 feiern wir nicht nur 20 Jahre Motorrad-WM auf dem Sachsenring, sondern auch 90 Jahre Sachsenring-Geschichte. Dass wir dies nun mit der MotoGP feiern können, ist ein tolles Gefühl."



Donnerstag, 4. August 2016

AvD-Oldtimer-Grand-Prix präsentiert Le-Mans-Legenden und 1000-Kilometer-Historie

Langstreckenrennen wie der Lauf zur FIA Langstrecken-WM (WEC) Mitte Juli am Nürburgring begeistern die Fans mit faszinierenden Autos und viel Action – und das schon seit den Kindertagen des Motorsports. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix (12. bis 14. August) wird die Historie der Klassiker wie dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans oder den 1000 Kilometern auf dem Nürburgring wieder lebendig. Ein riesiges Feld im Rennen der Sportwagen und GT der 50er-Jahre und über 30 Teilnehmer in der FIA Masters Sports Car Championship führen mit Vollgas in die alten Zeiten zurück. Beide Klassen sind gespickt mit faszinierenden Fahrzeugen und versprechen rasante Unterhaltung.

In der beigefügten Presseinformation haben wir alles Wissenswerte zu den Rennen der historischen Sportwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix für Sie zusammengetragen. Natürlich ergänzen Zeitplan und die Kurz-Info mit wichtigen Kontakten und Rahmendaten auch diesmal unser Informationsangebot. Zwei passende Fotomotive hängen ebenfalls an (Credit: AvD / Tom Linke ad08).

Weitere Informationen und News rund um den AvD-Oldtimer-Grand-Prix finden Sie auch im Internet unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de
.

• Imposante Starterfelder bei den Rennen der historischen Sportwagen
• FIA Masters Sports Car Championship sowie Sportwagen und GT der
50er-Jahre am Start
• Historie der klassischen Langstreckenrennen wird lebendig

Langstreckenrennen wie der Lauf zur FIA Langstrecken-WM (WEC) Mitte Juli am
Nürburgring begeistern die Fans mit faszinierenden Autos und viel Action – und
das schon seit den Kindertagen des Motorsports. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix
(12. bis 14. August) wird die Historie der Klassiker wie dem 24-Stunden-Rennen
von Le Mans oder den 1000 Kilometern auf dem Nürburgring wieder lebendig.
Ein riesiges Feld im Rennen der Sportwagen und GT der 50er-Jahre und über 30
Teilnehmer in der FIA Masters Sports Car Championship führen mit Vollgas in
die alten Zeiten zurück. Beide Klassen sind gespickt mit faszinierenden
Fahrzeugen und versprechen rasante Unterhaltung. Wer die Prototypen,
Sportwagen und GT live sehen möchte, kann seine Karte für den AvD-Oldtimer-
Grand-Prix im Vorverkauf erwerben. Ab 30 Euro (Tageskarte Freitag) gibt es
Tickets für das Klassiker-Event, bei dem auch klassische Formelboliden,
Vorkriegsrennwagen, Tourenwagen und GT zu sehen sind. Tickets sind im
Internet erhältlich über www.eventim.de und www.nuerburgring.de. Die
telefonische Bestellung läuft über die Ticket-Hotline 01805 311210 (0,14 € / Min.
aus den deutschen Festnetzen, max. 0,42 € / Min. aus den Mobilfunknetzen).
Alles Wichtige zum Event gibt es außerdem unter www.avd-oldtimer-grandprix.de.

Bei den Sportwagenrennen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix sind die Tribünen voll.
Die Sportprototypen und GT stellten zu ihrer Zeit – ganz ähnlich wie heute – die
Spitze der technischen Entwicklung dar. Sie begeistern auch heute noch durch
ihre Formen und Fahrleistungen. Das wird besonders im FIA-Lauf für historische
Sportwagen deutlich, bei dem es in diesem Jahr eine Neuerung gibt: Statt zwei
halbstündigen Heats absolviert die FIA-Meisterschaft für Sportwagen aus den
60er- und 70er-Jahren ein einstündiges Rennen am Sonntag (Start: 13:25 Uhr).
 Wenn die „Big Banger“ à la Lola T70 und McLaren M8C dann beim Start auf die
erste Kurve zuschießen, bebt die Luft. Die Besucher freuen sich aber auch über
die vielen Überholmanöver, denn damals wie heute sind die Leistungsunterschiede
in den unterschiedlichen Klassen deutlich, sodass jede Menge
Action im Feld geboten wird. Dabei ist es für die Piloten Ehrensache, die
wertvollen Fahrzeuge zwar im Renntempo zu bewegen, aber auch heil ins Ziel
zu bringen. Denn das Feld ist gespickt mit faszinierenden Originalen. So ist etwa
ein Abarth-Osella PA1 am Start – der letzte Sportwagen mit Abarth-Motor, der
auf internationaler Ebene Siege einfahren konnte. Auf dem Nürburgring gewann
1973 Arturo Merzario im PA1 das zur Sportwagen-EM zählende 500-Kilometer-
Rennen. Gleich zwei KMW-Porsche sind ebenfalls zu sehen: Sie wurden in den
70ern von der bayerischen Renn-Schmiede für die Interserie aufgebaut. Einer der
Piloten im international besetzten Feld hat dabei einen Heimvorteil: Andy Gülden
ist Chefinstruktor der Nürburgring-Academy und teilt sich seinen Porsche KMW
SP30 von 1973 mit Stefan Oberndörster (Wiehl).

Abendrennen und Le-Mans-Start bei den Sportwagen der 50er-Jahre

Zu den emotionalen Höhepunkten des Wochenendes gehören die Rennen der
Sportwagen und GT der 50er Jahre. Zu sehen ist ein Festival der vielleicht
schönsten je gebauten Sportwagen: Jaguar XK120, Maserati T61 „Birdcage“,
Porsche RSK 718 und Mercedes-Benz 300 SL finden sich auf der prall gefüllten
Starterliste, die über 40 Teilnehmer aufführt. Auch der markante Ferrari 250 GT
Breadvan wird wieder zu sehen sein – der „Brotkasten“ war eine aerodynamische
Sonderanfertigung für das Le-Mans-Rennen 1962. Und genau dieser Klassiker
an der Sarthe wird lebendig, wenn die Teilnehmer am Samstagabend in die
Startpositionen für ihren ersten Lauf rollen: Ab 20 Uhr geht es in die Abenddämmerung
hinein. Wenn die Lichtkegel dann ins Dunkel stechen, sind
Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen begeistert vom authentischen
Langstrecken-Feeling. Das zweite Rennen startet dann am Sonntag um 14:55
Uhr mit einer Le-Mans-Start-Vorführung. Wie früher auch am Nürburgring oft
praktiziert, sprinten die Piloten beim Startsignal zunächst einmal zum Fahrzeug,
springen hinein, starten den Motor und fahren dann los: Ein kleines „Rennen vor
dem Rennen“, das für viel Stimmung sorgt

Mittwoch, 3. August 2016

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Supersportwagen auf dem "Ring" – von 1927 bis 2016

beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix steht der Nürburgring vom 12. bis 14. August ganz im Zeichen der schönen, legendären und historisch wertvollen Fahrzeuge. Drei Tage lang können die Besucher auf der Grand-Prix-Strecke der traditionsreichen Eifelstrecke Rennwagen aus sieben Jahrzehnten erleben. Einer der Höhepunkte ist das Aufeinandertreffen der Kompressor-Modelle von Mercedes-Benz. Die legendären Supersportwagen prägten in den 20er Jahren das sportliche Image der Marke. Gleich acht der faszinierenden Autos werden im Rahmen der „Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy“ zu sehen sein, bei der außerdem gut 40 weitere Vorkriegssportwagen am Start sind – ein in dieser Qualität und Anzahl wohl einmaliges Ereignis auf der Rennstrecke. Bereits am Freitag (12. August) sind außerdem die Urenkel dieser Fahrzeuge zu erleben: Auf der Nordschleife eröffnet erstmals der AvD-OGP-Trackday das Wochenende. Während auf dem Grand-Prix-Kurs parallel die ersten Trainingssitzungen laufen, gehen auf der Nordschleife die Sportwagen, Youngtimer und Oldtimer an den Start. Vom historischen BMW 2002 ti bis zu den aktuellen Supersportlern von Ferrari, Lamborghini, Porsche & Co. reicht dort die Palette.

Die historischen und modernen Supersportwagen stehen im Mittelpunkt unserer heutigen Presseinformation, die wir in der Anlage beifügen. Außerdem hängt der Zeitplan und die Kurz-Info mit wichtigen Kontakten und Rahmendaten an. Zwei Fotos in druckfähiger Auflösung fügen wir ebenfalls bei. Das Farbfoto gibt einen Eindruck vom historischen Fahrerlager beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix (Credit: AvD / Tom Linke ad08). Das Schwarz-Weiß-Motiv zeigt den Start des Eröffnungsrennens des Nürburgrings 1927.

Weitere Informationen und News rund um den AvD-Oldtimer-Grand-Prix finden Sie auch im Internet unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de

Credit: AvD / Tom Linke ad08

 Supersportwagen auf dem „Ring“ – von 1927 bis 2016

• Einmaliges Aufeinandertreffen der Mercedes-Benz-Kompressormodelle
im Feld der Vorkriegssportwagen
• 130 Teilnehmer beim Trackday am Freitag auf der Nordschleife
• Tickets ab 30 Euro im Vorverkauf

Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix steht der Nürburgring vom 12. bis 14. August
ganz im Zeichen der schönen, legendären und historisch wertvollen Fahrzeuge.
Drei Tage lang können die Besucher auf der Grand-Prix-Strecke der traditionsreichen
Eifelstrecke Rennwagen aus sieben Jahrzehnten erleben. Einer der
Höhepunkte ist das Aufeinandertreffen der Kompressor-Modelle von Mercedes-
Benz. Die legendären Supersportwagen prägten in den 20er Jahren das
sportliche Image der Marke. Gleich acht der faszinierenden Autos werden im
Rahmen der „Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy“ zu sehen sein, bei
der außerdem gut 40 weitere Vorkriegssportwagen am Start sind – ein in dieser
Qualität und Anzahl wohl einmaliges Ereignis auf der Rennstrecke. Bereits am
Freitag (12. August) sind außerdem die Urenkel dieser Fahrzeuge zu erleben:

Auf der Nordschleife eröffnet erstmals der AvD-OGP-Trackday das
Wochenende. Während auf dem Grand-Prix-Kurs parallel die ersten
Trainingssitzungen laufen, gehen auf der Nordschleife die Sportwagen,
Youngtimer und Oldtimer an den Start. Vom historischen BMW 2002 ti bis zu
den aktuellen Supersportlern von Ferrari, Lamborghini, Porsche & Co. reicht
dort die Palette. Wer sich sein Ticket für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix sichern
möchte, kann es über www.eventim.de oder die Ticket-Hotline 01805 311210
(0,14 € / Min. aus den deutschen Festnetzen, max. 0,42 € / Min. aus den
Mobilfunknetzen) sowie über www.nuerburgring.de erwerben. Neuigkeiten, und
Informationen gibt es außerdem unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de.


Vier Dutzend Anmeldungen verzeichneten die Organisatoren für das Treffen der
Vorkriegssportwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Das imposante Feld zeigt
die kleinen MG-Modelle mit weniger als einem Liter Hubraum ebenso wie einen
mächtigen Acht-Liter-Bentley. Längst vergessene Hersteller wie Singer, Riley
und Invicta sind hier ebenso zu erleben, wie die Ahnen der heutigen BMW oder
 Mercedes-Benz-Modelle. Letztere sind durch eine beeindruckende Gruppe von
Fahrzeugen repräsentiert, die die „Vintage Sports Car Trophy & The ASC
Trophy“ zu einem Höhepunkt des Wochenendes werden lassen. Gleich acht
Kompressor-Mercedes stehen am Start. Das legendärste Fahrzeug unter ihnen:
Der 680S Rennsport von 1927, mit dem Rudolf Caracciola das
Eröffnungsrennen der Eifelrennstrecke gewann. Um diese besonderen
Rennwagen zu feiern, wird es zu Beginn des Wochenendes eine besondere
Fotogelegenheit geben: Die acht „weißen Elefanten“ werden das Starterfeld in
der ersten Runde des Trainings am Freitagnachmittag (ab 17:25 Uhr) im Pulk
anführen. Aus der Nähe zu bewundern sind alle Vorkriegsfahrzeuge übrigens im
historisch stimmigen Umfeld: Sie kommen im 1927 eröffneten „alten
Fahrerlager“ des Nürburgringrings unter – dem einzigen seit den Gründertagen
in Betrieb befindlichen Fahrerlager weltweit. Von hier aus geht es am
Samstagmorgen (ab 8:15 Uhr) und Sonntagmorgen (8:35 Uhr) zur Ausfahrt auf
die Nordschleife, hier startet die Touristische Rallye „Rund um die Nürburg”
(Samstag, 14:00 Uhr) und auch vor den beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen auf
dem Grand-Prix-Kurs (Samstag um 18:40 Uhr und Sonntag um 17:00 Uhr)
laufen hier die Motoren warm.

Leckerbissen für Sportwagen-Fans: AvD-OGP-Trackday
Erstmals sind im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix in diesem Jahr auch
aktuelle Fahrzeuge zu sehen: Beim AvD-OGP-Trackday am Freitag können die
Fahrer von alten und neuen Sportwagen ihre Fahrzeuge im adäquaten Revier
bewegen: auf der Nürburgring-Nordschleife. Dass die Veranstalter mit der Idee
goldrichtig liegen, beweist das Starterfeld mit 130 Nennungen. Es übertrifft in
Quantität und Qualität bei weitem die Erwartungen. Klassiker wie die Ford GT
und Jaguar E-Types werden ebenso zu sehen sein, wie reinrassige Sportwagen
vom Schlage eines Porsche 962. Auch die modernsten Modelle von Porsche,
Ferrari, Lamborghini und McLaren fehlen nicht, und selbst Exoten der
Spezialhersteller Koenigsegg oder Radical gehen in den drei leistungsgerecht
eingeteilten Gruppen an den Start. Ab 9:00 Uhr geht es am Freitag los, rund um
die Nordschleife haben Besucher dann freien Eintritt. Informationen zum Event,
zum Ablauf und den angemeldeten Fahrzeugen gibt es im Internet unter
www.ogp-trackday.de.