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Donnerstag, 27. Juli 2017

2018 Formel 1 wieder auf dem Hockenheimring - Ticketvorverkauf für den Großen Preis von Deutschland startet mit Frühbucheraktion

Gute Nachrichten für alle Fans: Die Formel 1 gastiert vom 20. bis 22. Juli 2018* auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Bereits am nächsten Montag, den 31. Juli 2017 startet der Ticketvorverkauf für den Großen Preis von Deutschland. Fans können sich über Frühbucherangebote und Tickets mit Erlebnismehrwert freuen.

Bereits ab 99 Euro drei Tage Renn-Action
In der ersten Ticket-Verkaufsphase bis 30. September 2017 profitieren Kunden von einer speziellen Frühbucheraktion. Für den Preis eines Sonntags-Tickets gibt es drei Tage Renn-Action. So sind Tickets für ein komplettes Formel-1-Wochenende im Motodrom bereits ab 99 Euro buchbar. Schnell sein lohnt sich!

Günstige Tickets für Nachwuchs-Fans
Wie bereits im vergangenen Jahr möchte die Hockenheim-Ring GmbH als Promoter der deutschen Formel-1-Veranstaltung die Begeisterung junger Leute für die Königsklasse mit günstigen Ticketpreisen weiter fördern. Kinder bis einschließlich 6 Jahren haben freien Eintritt (ohne Sitzplatzanspruch), Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zahlen auf jedem Platz, mit Ausnahme Südtribüne Oberrang, nur 45 Euro (Sonntag) bzw. 50 Euro (Wochenende).

Tickets mit Erlebnismehrwert
Alle Besitzer einer gültigen Tribünenkarte können am Freitag des Rennwochenendes austesten, wie die Sicht von verschiedenen Tribünen ist und sich das Erlebnis Formel 1 von dort anfühlt. Das Tribünen-Hopping gilt ohne Sitzplatzanspruch für zahlreiche ausgewählte Bereiche. Auch für Zuschauer, die lieber einen festen Platz für alle drei Tage bevorzugen, sind Tickets auf mehreren Tribünen verfügbar. Der Clou dabei: Der Besucher hat dennoch die Möglichkeit, freitags beim Hopping die Perspektive zu wechseln. Der Zugang zu den Stehplatzbereichen rund um die Strecke ist das gesamte Wochenende im Ticket inbegriffen. Dies ist ein großes Plus für alle Fans, die sowohl die Action im brodelnden Motodrom als auch Highspeed live erleben möchten. Außerdem ist ein erstklassiges Rahmenprogramm mit vielen Fan-Highlights stets fester Bestandteil des Rennwochenendes am Hockenheimring.

Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, ist vom Event-Charakter der Formel 1 überzeugt: „Mit Interesse verfolge ich die Rennen der laufenden Saison. Die technische Weiterentwicklung und Änderungen im Reglement haben zu einem positiven Trend geführt. Spannende, chancengleiche Positionskämpfe begeistern die Zuschauer rund um die Welt – der Mythos Formel 1 lebt! Die fanwirksamen Neuerungen werden angenommen und bescheren ein Live-Erlebnis besonderer Art. Ich bin sicher, dass unser Rennen in der Saison 2018 ein Highlight im Kalender wird und freue mich gemeinsam mit dem neuen Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media auf das bedeutendste Motorsportereignis in Deutschland.“

Vorverkaufsstart: 31. Juli 2017, 12:00 Uhr

Die Formel-1-Tickets können platzgenau im Online-Ticketshop unter www.hockenheimring.de oder während der Geschäftszeiten über die Ticket-Hotline +49 (0) 6205 – 950 222 gebucht werden. Um den Direktverkauf an die Fans mit Bestpreisgarantie zu gewährleisten, können die Wochenendtickets für 99 Euro ausschließlich über die Ticket-Hotline gebucht werden.

Mehr Informationen, weitere Specials sowie die komplette Preisliste für das deutsche Formel-1-Rennen 2018 finden Sie unter: www.hockenheimring.de


* Termin vorbehaltlich FIA-Bestätigung

Mittwoch, 19. Juli 2017

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Die Tourenwagen-Stars von einst am Nürburgring

  • DTM-Fahrzeuge und weitere Tourenwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  • Die Fahrer-Stars von einst treffen sich am Nürburgring
  • Tourenwagen Classics zeigt DTM- und STW-Fahrzeuge im Renngeschehen
Die Zusammenkunft historischer Rennwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 11. bis 13. August wird in diesem Jahr um eine neue, faszinierende Facette reicher: Die Tourenwagen aus der historischen DTM tragen, ergänzt durch Fahrzeuge aus den Nachfolgeserien ITC und STW, einen Rennlauf am Sonntag aus. Die beliebten Boliden sind ein wichtiger Teil der jüngeren deutschen Motorsport-Historie, die als Ahnen der heutigen DTM-Fahrzeuge einen sportlichen Meilenstein markieren. Viele Fans freuen sich zudem besonders auf die Kombination aus DTM und den Läufen der Formel-3-Fahrzeuge bis 1984. Schließlich war und ist diese Mischung aus Nachwuchsformel und Tourenwagensport nach wie vor das erfolgreichste deutsche Rennserienpaket – beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix gibt es nun eine Reise zurück in die Historie beider Serien. Für die DTM- und STW-Fahrzeuge ist außerdem eine GLP ausgeschrieben, in der sich einige zusätzliche hochinteressante Rennsport-Klassiker präsentieren, deren Start im Rennen reglementbedingt nicht möglich wäre. Ergänzt werden diese Fahrzeuge durch viele passende historische Rennwagen: In der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe sind die „Urgroßväter“ der heutigen DTM am Start. Neu sind in diesem Rennen der Fahrzeuge von 1947 bis 1975 der erstmals ausgeschriebene „Generations-Cup“ für Eltern-Kind-Teams sowie die Alfa-Romeo-Sonderwertung. Wer GTs besonders schätzt, der kann sich außerdem auf die Gentlemen Drivers in den GT-Fahrzeugen bis 1965 freuen. Alles Wichtige zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix gibt es unter www.avd-ogp.de.
Was rund um das gemeinsame Zelt des Tourenwagen-Classics-Rennen und der Tourenwagen-Revival-GLP passiert, gleicht zuweilen einem Klassentreffen: Fans und Aktive freuen sich über das Wiedersehen mit den Fahrzeugen, die in den 80er und 90er Jahren so fantastischen und spannenden Motorsport boten. Und nicht nur die Stars auf vier Rädern werden auf dem Nürburgring dicht umlagert sein. Denn so mancher ehemaliger Top-Fahrer greift in dem rund 40 Fahrzeuge starken Starterfeld selbst ins Steuer. So etwa Harald Grohs, der im schwarzen BMW M3 des ehemaligen Vogelsang-Teams antritt. Es ist das Fahrzeug, mit dem er beim weltweiten Renndebüt des M3 im Rahmen des DTM-Auftakts in Hockenheim 1987 prompt den Sieg einfuhr. Einer der Konkurrenten damals: Werks-Youngster Marc Hessel, der ebenfalls beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix dabei sein wird. Fest zugesagt haben außerdem der Champion der ersten DTM-Saison 1984 und heutige AvD-Sportpräsident Volker Strycek. STW-Pilot Alex Burgstaller und DTM-Pilot Volker Schneider sind ebenfalls dabei. Und das gilt auch neben der Strecke: Am Mikrofon in der Sprecherkabine wird Kommentatoren-Urgestein Rainer Braun Platz nehmen, der schon damals die DTM begleitete. Wenn er zum Interview in die Boxengasse schaltet, dann ist ebenfalls eine altbekannte Stimme zu hören: Die ehemalige Sportreporterin und -redakteurin Christa Haas spricht dort mit den Piloten. Wer nichts verpassen möchte, kann im Handy übrigens parallel das gesamte Geschehen sogar im Livestream verfolgen, der über die Homepages der Tourenwagen Classics und des Fachmagazins „auto motor und sport“ übertragen wird.

Legendäre DTM-Fahrzeuge in Aktion
Getreu dem Motto „the car is the star“ werden am Nürburgring auch die legendären Fahrzeuge aus der DTM im Focus stehen. So ist der Ford Sierra dabei, in dem Klaus Ludwig 1988 die Serie gewann. Ein Jahr zuvor, vor genau 30 Jahren, holte der Bornheimer noch auf einem Ford den DTM-Sieg am Ring: Nur zwei von insgesamt 14 Siegen Ludwigs bei der DTM auf dem Nürburgring. Er trug nicht zuletzt auch zur Fabelsaison 1992 bei, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt: Im Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo II, der im Starterfeld des AvD-Oldtimer-Grand-Prix mehrfach vertreten sein wird, dominierte er gemeinsam mit den Markenkollegen das Championat und stellte mehrere noch heute gültige Bestmarken auf – unter anderem holte Mercedes-Benz in diesem Jahr 16 Rennsiege. Fünf davon gingen auf Ludwigs Konto, der am Schluss verdient den Meistertitel holte. Aber natürlich sind auch weitere spektakuläre Fahrzeuge im Feld der Tourenwagen Classics vertreten. Da ist zum Beispiel ein Alfa Romeo 155 aus der ITC, der an die goldene Zeit der italienischen Marke im Tourenwagensport erinnert. Die Organisatoren der Tourenwagen-Classics-Rennen beschränkten sich in den vergangenen Jahren noch auf Gleichmäßigkeitsprüfungen – und erhalten diesen Teil im „Tourenwagen-Revival“ neben dem Renngeschehen bei. Das eröffnet die Startmöglichkeit für weitere faszinierende Fahrzeuge am Nürburgring.

Formel-3-Rennen 1964 bis 1984: Die rasanten „Bobby-Cars“ der Stars
Einen Leckerbissen für Motorsportfans bieten auch die Rennen der Formel 3 der Jahre 1964 bis 1984. Das klassische Zuchtbecken für die Motorsportstars von Morgen wurde bereits damals diesem Anspruch gerecht, und entsprechend liest sich die Historie vieler Fahrzeuge wie das Who’s who der jüngeren Motorsporthistorie. Da ist etwa der Chevron B34 Toyota von 1976 zu sehen, der einst von Ricardo Patrese pilotiert wurde. Ende 1982 durfte der junge Ayrton Senna in einem – ebenfalls von Toyota angetriebenen – Ralt RT3 an Testfahrten teilnehmen, die er sich mit dem Sieg in der Formel Ford 2000 verdient hatte: Auch dieses Fahrzeug gibt es beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu sehen. Im toll besetzten Feld sind außerdem etwa auch die Monoposti von Andrea de Cesaris oder Teo Fabi mit dabei, in denen diese einen Teil ihrer fahrerischen Ausbildung absolvierten. So kommen faszinierende Schlaglichter zustande, die neben der interessanten technischen Evolution auch einen Teil der Lebenswege vieler Top-Motorsportler dokumentieren.


Sonderwertung für Eltern-Kind-Teams in der AvD-Tourenwagen-und GT-Trophäe
Rennwagen der Jahrgänge 1947 bis 1975 sind beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix traditionell zur AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe eingeladen. In diesem Rennen geht es in diesem Jahr um zwei besondere Wertungen, die die Teilnahme für Aktive noch attraktiver machen. Zum einen wird erstmals ein „Generations-Cup“ ausgefahren. In ihm werden Teams gewertet, bei denen die Fahrer aus einem Elternteil und einem Kind bestehen – ganz gleich, ob es sich um Mutter und Tochter bzw. Sohn oder Vater und Tochter bzw. Sohn handelt. Der von Mitveranstalter Histomobil gestiftete Pokal geht an das beste Generations- Team in der Gesamtwertung. Ebenfalls neu sind die von Alfa Romeo Deutschland gestifteten Pokale für Fahrzeuge dieser Marke. Sie werden in zwei Divisionen gewertet (Division 1 bis 1,3 Liter Hubraum, Division 2 mit mehr als 1,3 Liter Hubraum), wobei die jeweils drei Erstplatzierten gewinnen.

Programm voller Highlights
Natürlich ist auch das weitere Programm beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix überaus sehenswert. Von den Vorkriegsrennwagen der Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy bis zur Formel 1 der Cosworth-Ära (1966 bis 1985) reicht die Palette. Zu den Höhepunkten gehört das stimmungsvolle Abendrennen der Le-Mans-Fahrzeuge bis 1960/61 am Samstag, das mit einem Feuerwerk endet oder auch das Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft, bei dem die Zuschauerränge traditionell voll sind. Mehr als 20 Rennen, Gleichmäßigkeitsprüfungen und Paraden sorgen dafür, dass auf der Strecke ständig etwas zu sehen ist. Im Fahrerlager locken neben den historischen Fahrzeugen viele tolle Ausstellungsstücke und attraktive Angebote. Infos und Ticketpreise sowie alles Wichtige zum Kartenvorverkauf sind im Internet unter www.avd-ogp.de zu finden.

Die offizielle Kollektion ist in Vorbereitung
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine neue Kollektion zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Es besteht aus Cap, Pullover, Poloshirt und Softshelljacke und ist bei der Veranstaltung vor Ort in den Shops an der Rennstrecke erhältlich. Wer sich „sein“ persönliches Stück im Anschluss sichern möchte, wird im neuen Onlineshop unter www.avd-ogp-shop.de fündig. Dort sind auch die Vorjahres-Kollektionen verfügbar. Solange der Vorrat reicht – höchstens aber bis zum 31. Juli erhalten Fans des AvD-Oldtimer-Grand-Prix dort mit dem Gutscheincode „OGP20“ einen 20 prozentigen Rabatt auf Jacken und Pullover der Vorjahre.

DMSB feiert Jubiläum
Das Jahr 2017 ist ein Jahr der Jubiläen. Nicht nur der Nürburgring ist da mit seinem 90. Geburtstag ein gutes Beispiel. Auch der Dachverband der deutschen Motorsportler hat Grund zum Feiern: Vor 20 Jahren entstand der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) durch den Zusammenschluss der Obersten nationalen Sportkommissionen für den Automobil- (ONS) und den Motorradsport (OMK). In die Feierlichkeiten zum Jubiläum wird auch der AvD-Oldtimer-Grand-Prix einbezogen: Dort treffen sich am Samstagabend zahlreiche Lizenznehmer der ersten Stunde, um gemeinsam zu feiern und das Abendrennen der zweisitzigen Sportwagen und GT bis 1960/61 mit dem abschließenden Feuerwerk zu genießen.

Jede Menge los auf der Nordschleife
Es hat schon Tradition, dass viele Fans das Wochenende des AvD-Oldtimer-Grand-Prix auch zu einem Abstecher an die Nordschleife nutzen. Auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt wird dabei einiges geboten: Bereits am Freitag bevölkern zahlreiche historische und aktuelle Touren- und Sportwagen, GTs und Supersportwagen die Strecke beim AvD-OGP-Trackday. Am Samstag und Sonntag sind die Teilnehmer der Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy mit ihren Vorkriegsmodellen sowie die historischen Rallyefahrzeuge der Interessengemeinschaft „Slowly Sideways“ zu sehen. Die Leser des Fachmagazins Motor Klassik sowie Markenclub-Gäste sind ebenfalls eingeplant. In der restlichen Zeit wird die Nordschleife für Touristenfahrten geöffnet sein.
Zeitplan Nordschleifen-Aktivitäten beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix
Freitag, 11. August 2017
09:00 – 18:00 h: AvD-OGP-Trackday
Samstag, 12. August 2017 *
08:25 – 08:25 h: Opel IG / Fiat X1/9 Bertone
08:45 – 09:45 h: Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy
09:55 – 10:45 h: Slowly Sideways – Historische Rallyefahrzeuge

Sonntag, 13. August 2017 *
08:00 – 08:25 h: Motor Klassik Leserlauf
08:45 – 09:45 h: Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy
10:00 – 10:55 h: Slowly Sideways – Historische Rallyefahrzeuge
11:10 – 11:40 h: Tourenwagen Revival – Historische Tourenwagen

*) Änderungen vorbehalten

Freitag, 14. Juli 2017

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Nürburgring: Formel-1-Legenden werden lebendig

  • FIA Masters Historic Formula One feiert Cosworth-Jubiläum
  • Ex-Grand-Prix-Pilot Ralf Schumacher ehrt die Sieger im historischen
    Formel-1-Rennen
  • Die legendären Maserati 250F gehen auf die Nordschleife
Die FIA Masters Historic Formula One Championship gastiert beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die „Königsklasse“ der Historischen Rennserien feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum und wird dies auch bei ihrem deutschen Gastspiel zelebrieren. Die Fahrzeuge stammen aus der Ära der Dreiliter-Formel, die von 1966 bis 1985 galt und – rein technisch gesehen – vor allem mit einem Namen assoziiert wird: Der Ford-Cosworth-Motor war damals das Maß aller Dinge, wenn es um den Antrieb ging, und das legendäre Aggregat feiert das Jubiläum seines ersten Sieges im Jahr 1967. Fittipaldi, Stewart, Lauda – die Erinnerung an einige der größten Grand-Prix-Stars wird damit am zweiten Augustwochenende wieder wach. Eine besondere Ehre wird den Piloten zuteil, die ihre einstigen Einsatzfahrzeuge heute fahren. Bei der Siegerehrung am Sonntag wird Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher die Pokale überreichen. Auch die Frühzeit der Formel 1 wird erneut brillant vertreten sein: Das Feld der Grand-Prix-Cars bis 1960 kündigt sich mit rund zwei Dutzend faszinierenden Fahrzeugen an, unter denen ein Modell allerdings besonderen Stellenwert besitzt – der Maserati 250F, von dem gleich mehrere Exemplare starten werden. Das Modell ist untrennbar mit dem deutschen Grand Prix 1957 verbunden, bei dem der siegreiche Juan Manuel Fangio am Nürburgring das Rennen seines Lebens fuhr. Zur Erinnerung an das 60. Jubiläum des atemberaubenden Fights kehren diese Fahrzeuge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Samstagmorgen zu einer Sonderfahrt zurück auf die Nordschleife. Das vollständige Programm des Wochenendes gibt es unter www.avd-ogp.de im Internet. Auf der Homepage sind auch alle Informationen zum Ticket-Vorverkauf erhältlich.

Kaum zu glauben eigentlich, dass ein Inbegriff für Speed und Power fünfzig Jahre alt wird: Der Cosworth-Motor, der von 1967 bis in die frühen 80er in der Formel 1 gebräuchlich war, feiert seinen 50. Geburtstag. Die beiden ohnehin vielbeachteten Läufe der FIA Masters Historic Formula One Championship auf dem Nürburgring werden so sicherlich noch interessanter. Das Herz der Monoposti von Arrows, Brabham, Williams, Ligier & Co. ist ausnahmslos der legendäre Dreiliter-Saugmotor. Und wie zu seinen besten Zeiten sorgt er für äußerst spannende Rennen, bei denen am Samstag (Start 15:55 Uhr) und Sonntag (Start 11:20 Uhr) die Tribünen voll sein dürften. Für Formel-1-Fans ebenso spannend ist die Zeitblende zehn Jahre zurück: 1957 war es Juan Manuel Fangio im Maserati 250F, der eines der legendärsten Rennen aller Zeiten auf dem Ring gewann. Der 46-jährige Titelanwärter war im Grand Prix 1957 durch einen überlangen Boxenstopp aufgehalten worden, und ging mit 48 Sekunden Rückstand auf die führenden Ferrari-Piloten wieder auf die Strecke. Innerhalb der verbleibenden acht Runden lieferte er eine fulminante Aufholjagd, brach mehrere Streckenrekorde und gewann mit 3,6 Sekunden Vorsprung: Ein Meisterstück, das ihn zur Nürburgring-Legende machte. Die Fahrt der Maserati 250F am Samstagmorgen (11:25 – 11:50 Uhr) auf der Nordschleife ist eine Verbeugung vor der Glanztat des unvergessenen Argentiniers.

Das Feld der FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge führt in die Kindertage der motorsportlichen Nachwuchsförderung im Monoposto-Bereich zurück.
 (Foto: Tom Linke ad08 Fotografie / AvD)

Nachwuchs-Formeln im Fokus

Mit Ralf Schumacher wird ein besonderer Ehrengast die Sieger des Laufs der FIA Masters Formula One auf dem Nürburgring küren. Der ehemalige Formel-1-Pilot ist als Markenbotschafter des Veranstaltungspartners Ravenol am Nürburgring. Er wird aber sicherlich auch einen neugierigen Blick ins Fahrerlager werfen – schließlich ist er als aktueller Teamchef in der Formel 4 im Nachwuchssport höchst aktiv. Und die Vorläufer der heutigen Youngster-Formeln gibt es beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix selbstverständlich ebenfalls zu sehen. Die agilen Formel-Junior-Fahrzeuge der FIA Lurani Trophy sind sogar Urväter dieser Monoposti und wurden vor 60 Jahren aus der Taufe gehoben. Der Italienische Conte Giovanni „Johnny“ Lurani hatte sie sich einfallen lassen, um jungen Piloten den Einstieg in den Motorsport zu erleichtern. Mit diesem Thema, das heute so aktuell ist wie damals, traf er ins Schwarze. Die von ihm eingeführte Formelklasse löste einen ungeheuren Boom bei Rennställen und Herstellern aus, und brachte so manchen späteren Weltklassepiloten hervor. Und auch die Nachfolge-Formel hatte durchschlagenden Erfolg. Es war die Formel 3, die seit 1964 als Talentschmiede dient. Zwar hatte es bereits zuvor Formel 3 gegeben, aber erst mit der auf den Formel-Junior-Regularien beruhenden neuen Einliter-Formel ab 1964 wurde sie ein voller Erfolg. An diese Zeit knüpft beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix das Rennen der Formel-3-Fahrzeuge von 1964 bis 1984 an. Ein Schwerpunkt im Starterfeld liegt auf den „späteren“ Jahrgängen, sodass hier etwa Ex-Fahrzeuge von Riccardo Patrese oder Ayrton Senna zu sehen sind. Ehrengast Schumacher wird auch hier sicherlich besonders interessiert sein, schließlich führte auch seine Karriere nach den Anfängen auf der elterlichen Kartbahn in die Formel 3. Partner Ravenol hat am Firmensitz im westfälischen Werther sogar ein ehemaliges Einsatzfahrzeug von ihm aus dieser Zeit.

 Weitere Informationen gibt es unter www.avd-ogp.de.

Freitag, 30. Juni 2017

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Vorkriegs-Rennwagen im angestammten Revier

  • Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  • Älteste Teilnehmerfahrzeuge sind auf Grand-Prix-Kurs und Nordschleife zu sehen
  • Caracciolas Siegerfahrzeug der Nürburgring-Eröffnung 1927 mit dabei
  • Faszination der Renntechnik-Evolution in den Vorkriegsjahren wird erlebbar
Das Wiedererwachen der Motorsporthistorie steht beim 45. AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 11. bis 13. August in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen: Der traditionsreiche Nürburgring, auf dem die 20 Rennen, Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLPs) und Präsentationen stattfinden, feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Passend zum großen Jubiläum präsentiert besonders das Feld der Vorkriegsrennwagen diesmal einige besonders hochwertige und interessante Stücke. Denn in dem seit den 20er-Jahren genutzten historischen Fahrerlager der Eifelstrecke, wo die ältesten Rennwagen des Wochenendes untergebracht sind, lassen sich die Evolutionen und Revolutionen der frühen Jahrzehnte so gut wie sonst nirgendwo nachvollziehen. Vom Mercedes-Benz 680 S Rennsport, mit dem Rudolf Caracciola im Jahr 1927 das erste große Automobilrennen auf dem Nürburgring gewann, reicht die Palette bis in die unmittelbare Nachkriegszeit der späten 40er-Jahre: Jahrzehnte, in denen sich die Technik rasant entwickelte. Erneut haben die Veranstalter des AvD-Oldtimer-Grand-Prix dabei im Allgemeinen Schnauferl Club (ASC) einen starken Kooperationspartner, der das Starterfeld mit faszinierenden und besonders originalgetreuen Fahrzeugen bereichert. Er ist deshalb auch Mit-Namensgeber des Wettbewerbs der ältesten Fahrzeuge des Wochenendes: der Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy. Weitere Informationen zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix gibt es unter www.avd-ogp.de im Internet.

Seit den Kindertagen des Nürburgrings steht das 1927 eingeweihte historische Fahrerlager, das in seiner Grundform seitdem unverändert in Betrieb ist – eine weltweit einmalige Kulisse, in der die Vorkriegsrennwagen besonders gut aufgehoben sind. Mit Blick auf die betagte Technik wurde für sie ein passendes Programm zusammengestellt. Die Vintage Sports Car Trophy & The ASC Trophy bietet Samstag und Sonntag jeweils eine GLP auf der Grand-Prix-Strecke sowie an beiden Tagen auch ein einstündiges freies Fahren auf der Nordschleife. Eine touristische Ausfahrt über rund 60 km in die Eifel rundet am Sonntagnachmittag das Programm ab. Das Starterfeld ist dabei in zwei Gruppen eingeteilt: Die Vintage Sports Car Trophy steht allen Fahrzeugen mit Vorkriegstechnik offen, die ASC Trophy ist für jene reserviert, deren Originalität mit einem Wagenpass des Weltverbands der Oldtimerclubs (FIVA) bestätigt ist. Charly Willems, Präsident der Landesgruppe Hessen des Allgemeinen Schnauferl Clubs (ASC): „Wir sind besonders stolz darauf, dass bei der ‚The ASC Trophy’ beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix nur besonders authentische Originalfahrzeuge dabei sind. Diese historisch wertvollen Automobilschätze wieder am Originalschauplatz zu bewegen, ist eine Freude. Die begeisterte Resonanz der Zuschauer bestätigt uns, dass es nicht nur für uns Teilnehmer und Organisatoren ein Vergnügen ist."


Faszinierende Fahrzeuge am Start
Schon Monate vor dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix zeichnet sich ein starkes Teilnehmerfeld ab. Einen besonderen Status im Starterfeld hat dabei gerade im Jubiläumsjahr des Nürburgrings der Mercedes-Benz 680 S Rennsport von 1927 von Peterheinz Kern. Der Sportwagen mit 6,7-Liter-Kompressor-Motor wurde beim Eröffnungsrennen des Nürburgrings vor 90 Jahren vom siegreichen Rudolf Caracciola gefahren. Die Kompressormodelle von Mercedes treffen aber auch auf ihre zeitgenössischen Rivalen, etwa in Form der Bentley-Rennwagen. 1928 siegte der britische Hersteller etwa in Le Mans – und gleich mehrere Vertreter dieser 4 ¼ Liter-Modelle haben sich bereits angesagt. Viele weitere Marken, die teilweise heute bereits in Vergessenheit geraten sind, werden ebenfalls mit dabei sein. Dazu gehören etwa die schnittigen Invicta Low Chassis, aber auch die „jüngsten“ Modelle in der Gruppe der altehrwürdigen Rennwagen: Es sind Fahrzeuge aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, in denen die Vorkriegstechnik weiter verwendet wurde. In den Zeiten des Mangels wurden so die ersten Nachkriegsrennwagen auf die Räder gestellt. Angesagt sind etwa Veritas-Modelle, deren Wiege am Nürburgring stand. Von besonderem historischen Wert ist der auf dem BMW 328 basierende „große Werkmeister“, ein 1952 als Unikat in Thüringen entstandener Sportwagen. Dass es damals auch im Mutterland des Motorsports nicht anders zuging, zeigt eine große Gruppe von Healey Silverstone: Das Modell, von dem zwischen 1949 und 1950 nur knapp über 100 Stück produziert wurden, basiert ebenfalls noch auf Vorkriegstechnik.

Tickets noch bis Ende Juni mit Frühbucher-Rabatt
Auch das weitere Programm des AvD-Oldtimer-Grand-Prix bietet faszinierende Rennen, stimmungsvolle Präsentationen und jede Menge Attraktionen im Fahrerlager. Karten sind unter www.eventim.de, unter www.nuerburgring.de oder telefonisch bei der Tickethotline 0180 5 311210 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) erhältlich und kosten zwischen 28 Euro (Tageskarte Freitag) und 44 Euro (Tageskarte Samstag) erhältlich. Das Wochenend-Ticket ist für 65 Euro zu haben. (jeweils zzgl. Versand und Gebühren). In jedem Ticket sind der Fahrerlager-Eintritt sowie die freie Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen inklusive. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt. Bis 30. Juni 2017 profitieren außerdem Frühbucher von einem 20-prozentigem Rabatt. Weitere Informationen gibt es unter www.avd-ogp.de.

Donnerstag, 29. Juni 2017

AADAC Eifel Rallye Festival 2017 - Die Vorfreude steigt!

  • Welt-Premieren: Erster Rollout der Prototypen von Toyota
  • Ford RS200-Zwillinge: Blomqvist und Grundel fahren ihre Originalautos
  • Noch bis 30.06.: Mitfahrten bei Neuville und Schwarz im Hyundai
Die Vorfreude steigt vor dem ADAC Eifel Rallye Festival (20. - 22. Juli 2017) in Daun. Das größte rollende Rallyemuseum lockt wieder mit vielen Highlights in die Vulkaneifel. Das randvolle Starterfeld bietet den Fans über 150 Boliden aus der Geschichte des Rallyesports und alle haben eins gemeinsam: Es sind Originale oder aber originalgetreue Nachbauten, die den strengen Vorgaben von ‚Slowly-Sideways' um deren Chef Reinhard Klein (Köln) entsprechen. Dazu kommen noch einige ganz spezielle Fahrzeuge, die nicht die gesamte Veranstaltung bestreiten können, so dass sie entweder auf den beiden Prüfungen der "Festival Parade" in Aktion zu sehen sind oder in der Rallye-Meile in Daun ausgestellt werden. Die Liste der VIP-Gäste wird angeführt von den beiden früheren Weltmeistern Stig Blomqvist und Hannu Mikkola (mit Gunnar Palm), sie führt über Armin Schwarz, Kalle Grundel, Harald Demuth, Harri Toivonen, Matthias Kahle, Mike Kirkland oder Niki Schelle bis hin zum amtierenden Vize-Weltmeister Thierry Neuville. Einen Termin haben sich die Fans besonders im Kalender angestrichen: Am 1. Juli wird die Nennliste des Eifel Rallye Festival 2017 veröffentlicht. "Das diesjährige Motto mit Rallyesport aus 6 Jahrzehnten beschert uns ein großartiges und extrem vielfältiges Starterfeld. Da wird jeder Fan seine Lieblinge finden", freut sich Organisationsleiter Otmar Anschütz auf das Festival-Wochenende.

Parade-Stars: Toyota-Doppel & Ford-Zwillinge
Vor einem Jahr sorgte Audi Tradition bei der Festival Parade für eine echte Weltpremiere: 30 Jahre nach seiner Entstehung wurde der Audi Gruppe S erstmals vor Publikum bewegt. Am Steuer saß niemand geringeres als Walter Röhrl. 2017 können sich die Fans auf zwei Toyota-Premieren freuen. Zum einen wird einer der Gruppe-S-Prototypen namens 222D gezündet. Das schwarze Biest auf Basis des MR-2 mit der Chassisnummer 8, das sich in Besitz von Ernst Kopp befindet, wurde bis dato nur stehend gezeigt, jetzt folgt die "Fahr-Premiere".

Im Windschatten des Gruppe-S-Prototypen folgt ein Toyota, der noch völlig unbekannt ist. In den 90er-Jahren baute das Toyota Team Europe in Köln zwei Prototypen, die als "ideale Nachfolger" (englisch: Ideal Successor, kurz IS) für die Gruppe-A-Celica erprobt wurden. IS-1 basierte auf der Celica ST185 und wird in der Rallye-Meile ausgestellt. IS-2 - ein Prototyp auf Corolla-Basis - wird bei der Festival Parade ebenfalls seine Jungfernfahrt im Rahmen einer Rallye geben.

Weitere Highlights der Parade: Stig Blomqvist und Kalle Grundel fahren - wie vor 31 Jahren - ihre originalen Ford RS200 von der RAC Rallye 1986. Mike Kirkland feiert ein (zweites) Wiedersehen mit seinem Nissan 240RS von der Safari 1983, und Matthieu Tak bringt einen ganz seltenen italienischen Hybriden in die Eifel: Der Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA ist halb Rennwagen, halb Rallyeauto und wurde beim Giro d'Italia von Rennfahrer Nicola Larini und Rallye-Ass Miki Biasion pilotiert. Dazu gesellt sich der nicht minder seltene Ford Escort RS1700T - jener Hecktriebler, den Ford zunächst für den Gruppe-B-Einsatz vorgesehen hatte, aber nie homologierte.

Genau für solche Autos wurde die Festival Parade 2015 ins Leben gerufen. Denn: Manche Fahrzeuge sind für das komplette Eifel Rallye Festival mit über 100 WP-Kilometern zu wertvoll oder zu fragil, oder sie erhalten keine Straßenzulassung. Diese können so zumindest zwei Wertungsprüfungen absolvieren, die Rundkurse "ProWin Hilgerath" am Freitag und "Kelberger Land" am Samstag, und die Vielfalt der Veranstaltung weiter erhöhen.

Wieder vereint: Mikkola / Palm und ihr Ford Escort RS1600
1972 gewannen Hannu Mikkola und Gunnar Palm als erstes Team aus Europa die Safari Rallye, ihr Auto - ein Ford Escort RS1600 - wurde bis heute im absoluten Originalzustand konserviert und hat dafür schon Schönheitspreise gewonnen. Selbst die Motorplombe von der Nachuntersuchung ist noch an Ort und Stelle. In Anbetracht dieser Tatsache ist es schon eine Ehre, dass Besitzer Claude Nahum das Fahrzeug überhaupt in die Eifel bringt - und nur logisch, dass es die Eifel-Prüfungen nicht unter die Räder nimmt. Während sich der Safari-Escort in der Rallye Meile auf seinen Lorbeeren ausruht, wird seine Crew in das Lenkrad eines anderen Ford Escort greifen - dabei handelt es sich ebenfalls um ein Original, das der kürzlich verstorbene Timo Mäkinen bei der RAC Rallye 1972 bewegt hat.

Der Safari-Escort ist aber nicht das einzige sehr exklusive Exponat in der Rallye Meile. Christoph Schild stellt den originalen Bimotor-Golf aus, in dem Jochi Kleint 1986 den Pikes Peak stürmte und Toyota-Mechaniker John Day bringt den unbekannten Toyota IS-1 mit. Zudem bereichert Hyundai die Ausstellung um einen Hyundai Accent WRC sowie ein Coupé Kit Car, mit dem die Marke 1999 Vize-Weltmeister in der Zweiliter-Weltmeisterschaft wurde.

Noch bis 30.06.: Chance auf Mitfahrt bei Neuville und Schwarz
Gemeinsam mit Hyundai verlost das Eifel Rallye Festival zwei Mitfahrten beim Shakedown (Donnerstag, 20.07.17) auf der legendären Mantaloch-Prüfung. Zwei glückliche Gewinner kommen in den Genuss von je einer Runde mit Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC oder mit Armin Schwarz im Hyundai Accent WRC.

"Damit wir mehr Fans eine realistische Chance auf dieses einmalige Erlebnis bieten können, haben wir uns entscheiden, die Mitfahrten zu verlosen", erläutert Festival-Manager Tim Becker (Daun). "Für nur fünf Euro pro Los hat jeder Fan die Chance auf den Platz neben Thierry Neuville. Mehrere Lose erhöhen natürlich die Gewinnchance." Der Ertrag der Verlosung geht an den Verein zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Vulkaneifel. e.V. Die Details zur Verlosung gibt es auf: www.mitfahrt.eifel-rallye-
festival.de.

Die Mitfahrt bei Armin Schwarz ist sogar komplett kostenlos erhältlich. Der heiße Stuhl neben dem langjährigen WM-Profi, Europa- und Deutschen Rallye-Meister wird auf der Facebook-Seite des Festivals verlost. Der Franke nimmt einen Auserwählten in seinem originalen Hyundai Accent WRC von 2003 mit.
Mehr Infos  unter:www.facebook.com/EifelRallyeFestival2017.
Beide Verlosungen enden am 30. Juni um 23.59 Uhr.

Ab sofort: Alle Unterlagen vorab bestellen
Wie gewohnt gibt es alle wichtigen Informationen zum Eifel Rallye Festival im umfangreichen Programmheft. Das Sammlerwerk beinhaltet ausführliche Beschreibungen der einzelnen Wertungsprüfungen, die ausgewiesenen Zuschauerpunkte, alle Übersichtskarten und die Teilnehmerlisten. Alle Fahrzeuge werden dabei in Wort und Bild vorgestellt.
Der Besuch der Rallye-Meile in Daun ist kostenlos, für den Besuch der Wertungsprüfungen gibt es verschiedene Tickets. Die Spanne reicht vom Einzelticket für den Shakedown am Donnerstag in Brück bis hin zum Wochenendticket für alle drei Festival-Tage. Bis zum 07.07.2017 können Programmhefte und die Wochenendtickets im Rallye-Shop unter http://www.eifel-rallye-festival.de/Rallye-Shop.html bestellt werden. Auch der Versand ins EU-Ausland ist möglich.

Der Eifel Rallye Festival - Fahrplan

Donnerstag, 20.07.2017
15:00 - 19:00 Uhr Shakedown am Mantaloch' in Brück
ab 20:30 Uhr Welcome-Abend in der Rallye-Meile
Open-Air-Rallye-Kino mit Kultfilmer Helmut Deimel

Freitag, 21.07.2017
Ab 08:00 Uhr Fahrzeugabnahme, Rallye-Meile in Daun
11:00 - 12:00 Uhr Autogrammstunde mit vielen Stars
ab 14:20 Uhr Hyundai Super Stage auf Schotter mit Wasserdurchfahrt,
Driftkurve und Sprungkuppe
ab 19.30 Uhr prowin-Zuschauerrundkurs in Sarmersbach bei Nacht mit der ‚Festival Parade' für die besonderen ‚Schätzchen' gleich zu Beginn

Samstag, 22.07.2017
08:30 - 17:00 Uhr Asphaltprüfungen in der Vulkaneifel, dazwischen Rallye-Meile Daun mit vielen Attraktionen
ab 19:00 Uhr Rallye-Party mit Ehrungen und Preisvergabe

Weitere Infos auf: www.eifel-rallye-festival.de.
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Montag, 19. Juni 2017

90 Jahre Nürburgring june/2017 - Nürburgring feierte den 90. Geburtstag mit Sir Jackie Stewart


• Dreifacher Formel-1-Weltmeister Sir Jackie war Ehrengast bei der Geburtstagsfeier
• Ausstellung „ring°marks“ zur Historie der Rennstrecke ab sofort zu sehen
• Traditionsreiches Eifelrennen war sportliches Highlight des Jubiläums- Wochenendes


Nürburg. Mit einer stimmungsvollen Geburtstagsfeier hat der Nürburgring seinen 90. Jahrestag gefeiert. Sir Jackie Stewart, dreifacher Formel-1-Weltmeister und Namensgeber der „Grünen Hölle“ war als besonderer Ehrengast geladen und eröffnete gemeinsam mit Mirco Markfort, Geschäftsführer der capricorn NÜRBURGRING GmbH, einen neuen historischen Ausstellungsbereich im ring°werk. Unter dem Titel „ring°marks – Auf den Spuren der Legenden“ ist er dieser ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich und führt durch die spannende Geschichte des Nürburgrings. Die Feierstunde mit zahlreichen weiteren Wegbegleitern der Eifelrennstrecke war Auftakt zu einem Motorsport-Wochenende, das die vergangenen neun Jahrzehnte lebendig werden ließ. Bei der Nürburgring Classic gehörte zu den Stars auf der Strecke etwa der Kompressor-Mercedes, mit dem Rudolf Caracciola am 19. Juni 1927 das erste große Automobilrennen am Nürburgring gewann, das legendäre Eifelrennen. Unter dem gleichen Namen wurde auch beim 90-jährigen Jubiläum der sportliche Höhepunkt des Wochenendes ausgetragen – als dreistündiger Lauf für Old- und Youngtimer auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife.

Gefeierter Ehrengast der Jubiläumsfeier am Nürburgring war Sir Jackie Stewart. Die Vita des 78-jährigen Briten ist eng mit dem Nürburgring verknüpft. Der dreifache Formel-1-Weltmeister war etwa der Schöpfer der noch heute gebräuchlichen Bezeichnung „Grüne Hölle“ für die kurvenreiche Rennpiste, auf der er einige seiner größten Erfolge einfuhr. „Es ist schön, zurück zu sein“, freute er sich. „Ich nannte die Strecke damals Grüne Hölle wegen den Bäumen, der Länge und der Geschwindigkeit. Zu dieser Zeit war das Risiko hoch. Jeder, der vom Nürburgring nicht beeindruckt war, fuhr einfach nicht schnell genug. Es war praktisch unmöglich, hier wirklich am Limit zu fahren. Schließlich wurde ich einer der „Ringmeister“ – das ist nach wie vor eine große Geschichte in der Stewart- Familie. Für mich ist der Nürburgring die großartigste Rennstrecke der Welt. Wenn man nicht gewonnen hatte, war man kein guter Fahrer. Doch der größte Sieg für mich war, von hier aus sicher heimzukehren. Heute ist der Nürburgring als Marke so groß wie er immer war.”

Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort freute sich nicht nur über Sir Jackie als Ehrengast des Abends, sondern über viele weitere Gäste, die den Nürburgring und seine Historie begleitet oder sogar geprägt haben. „Wir feiern 90 Jahre voller Verbundenheit und Tradition, die wir sehr schätzen“, so Markfort. „Der Nürburgring ist ein Teil von uns allen, denn wir schreiben alle unsere eigene Nürburgring-Geschichte. Der Nürburgring ist ein Ort voller Mythen und Legenden. Er ist für mich die schönste Rennstrecke der Welt und heute an Vielseitigkeit und Flexibilität nicht zu überbieten.“

Stimmungsvolle Jubiläumsfeier
Zur Jubiläumsfeier kamen neben Sir Jackie Stewart auch zahlreiche weitere Wegbegleiter des Nürburgrings, die den Abend ebenfalls mit ihren Erinnerungen bereicherten. So etwa Journalist und Moderator Rainer Braun, der am „Ring“ bei zahlreichen Rennen insbesondere in der DTM am Mikrofon saß und dementsprechend viele Anekdoten zum Besten geben konnte. Ebenfalls anwesend war Gisela Herbstrith, die Tochter von Dr. Ludwig Joseph Otto Creutz, der von 1924 bis 1932 Landrat des damaligen Kreises Adenau war. Er gilt als „Vater des Nürburgrings“ und stand als treibende Kraft hinter Konzeption und Bau der Strecke.

Sir Jackie Stewart eröffnete neuen Ausstellungsbereich im ring°werk
Durch seine besondere Verbindung mit dem Nürburgring war Sir Jackie auch der ideale Ehrengast, um den neuen Ausstellungsbereich im ring°werk zu eröffnen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Mirco Markfort durchschnitt er dazu im ring°werk das symbolische Band und übergab den neuen Themenbereich unter dem Titel „ring°marks – Auf den Spuren der Legenden“ seiner Bestimmung. Zahlreiche Besucher der Nürburgring Classic nutzten schon am Wochenende zum vergünstigten Jubiläumspreis die Gelegenheit zum Besuch. Im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk gehört der Bereich künftig zur ständigen Ausstellung. Hier wird die 90-jährige Nürburgring-Geschichte mit Infotafeln und Multimedia-Elementen lebendig. Natürlich sind dabei auch zahlreiche Rennwagen zu sehen – so etwa der Benetton-Renault B195 (Baujahr 1995), mit dem Michael Schumacher Formel-1-Weltmeister wurde und das Heimrennen auf dem Nürburgring gewann. Ebenfalls dabei: einer der seltenen Eifelland-Formel-1-Wagen (1972) und der Kompressor-Mercedes-Benz Typ S, mit dem Rudolf Caracciola bei der Nürburgring-Eröffnung 1927 das Eifelrennen gewann. Sie alle geben faszinierende Einblicke in die Evolution der Rennwagentechnik und sind mit der Historie der Strecke eng verbunden.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9,90 Euro. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, ab sechs Jahren werden 7,90 Euro erhoben. Familienkarten sind für 32,00 Euro erhältlich.

Weitere Informationen und Öffnungszeiten gibt es im Internet unter www.nuerburgring.de.

Dienstag, 13. Juni 2017

90 Jahre Nürburgring Juni 2017 - Der Nürburgring lädt zu seinem 90. Geburtstag ein

• Beim klassischen Eifelrennen wird die Historie der Rennstrecke lebendig
• Ausstellung „ring°marks“ ab 17. Juni für die Öffentlichkeit zugänglich
• Besucher können Rennsporthistorie hautnah und hinter den Kulissen erleben


Nürburg. Am kommenden Wochenende feiert der Nürburgring seinen 90. Geburtstag: Am 18. Juni 1927 wurde die Strecke eröffnet, und vom 16. bis 18. Juni treffen sich unzählige klassische Automobile, um dieses Ereignis zu feiern. Ein Höhepunkt des Wochenendes ist das Eifelrennen. Im Eröffnungsjahr gewann der legendäre Rudolf Caracciola im Kompressor-Mercedes das erste große Automobilrennen auf dem Nürburgring, am kommenden Wochenende sind es die Oldtimer der FHR Dunlop Langstrecken-Trophy, die gemeinsam mit der Youngtimer Trophy ein dreistündiges Rennen auf der Nordschleife austragen. Vom Vorkriegsrennwagen bis zu Formel-2-Rennern und historischen Motorrädern reicht die Palette in den weiteren Läufen: Besucher können dabei Motorsporthistorie hautnah erleben. Die Preise sind dabei familiengerecht. Die Karten kosten zwischen 14 Euro (Tagesticket Erwachsene / Tageskasse) und 55 Euro (Dreitagesticket Freitag bis Sonntag / Tageskasse). Das gilt auch bei den weiteren besonderen Angeboten, mit denen der große Geburtstag gefeiert wird. Im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk wurde für das Jubiläum ein neuer Ausstellungsbereich unter dem Titel „ring°marks –Auf den Spuren der Legenden“ geschaffen, der nach der feierlichen Einweihung ab Samstag (17. Juni) für die Besucher zugänglich ist, am Eröffnungswochenende zum besonders günstigen Geburtstagspreis, in dem zusätzlich die Backstage-Tour mit dem Blick hinter die Kulissen der weltberühmten Rennstrecke enthalten ist. Das ring°kino zeigt am Wochenende außerdem den Film „The Green Hell – die Geschichte des Nürburgrings“.


Auf der Rennstrecke wird am Jubiläumswochenende Geschichte erlebbar. Grand-Prix-Kurs und Nordschleife sind bevölkert von historischen Fahrzeugen, die eng mit der Nürburgring-Historie verbunden sind. So ist im sogenannten „Elefantenrennen” der Vorkriegsrennwagen der Kompressor-Mercedes zu sehen, in dem Rudolf Caracciola das Eifelrennen 1927 gewann, mit dem der Nürburgring eröffnet wurde. Aus der unmittelbaren Nachkriegszeit werden Veritas-Rennwagen zu sehen sein, die am Nürburgring gebaut wurden. Eine Verbeugung vor der Ring-Historie sind auch die Läufe der Formel-2-Monoposti: Die Europameisterschaftsläufe der Formel-Asse beim Eifelrennen waren in den 60er- bis in die frühen 80er Jahre Publikumsrenner. Kein Wunder, dass auch bei der 50-Jahr-Feier des Nürburgrings im Jahr 1977 das Formel-2-Rennen den Höhepunkt darstellte. Jochen Mass gewann damals im March-BMW. Das eigentliche Eifelrennen zum 90. Geburtstag wird ein Lauf für historische Tourenwagen und GT-Fahrzeuge sein: Am Sonntag steht das dreistündige Rennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife an.

ring°werk lädt zur Entdeckungsreise auf den Spuren der Legenden ein
Der sehenswerte historische Motorsport ist aber nur ein Teil der Aktivitäten, mit denen am Nürburgring der runde Geburtstag gefeiert wird. Nach der feierlichen Eröffnung am Freitag (16. Juni) ist ab Samstag die aufwändige Ausstellung zum Jubiläum für alle Besucher zugänglich. „ring°marks – Auf den Spuren der Legenden“ führt mit faszinierenden Schaustücken und detaillierten, mehrsprachigen Multimedia-Informationen durch die Geschichte. Für die Geburtstagsfeier hat der Nürburgring besonders günstige Konditionen: Erwachsene und Kinder zahlen als Eintritt ins ring°werk einheitlich 6,11 Euro (statt 9,90 / 7,90 Euro). Familien (zwei Erwachsene und Kinder bis 17 Jahre) können das Motorsport-Erlebnismuseum für 19,27 Euro (statt 32 Euro) besuchen. In jeder Karte für das ring°werk ist zudem eine Backstage-Tour enthalten, bei der die Besucher auf die Spurensuche der Nürburgring-Historie gehen und tolle Einblicke hinter die Kulissen der Strecke erhalten (Beginn jeweils 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr am info°center). Auch das ring°kino feiert mit und präsentiert am Wochenende den Film „The Green Hell“, der die Geschichte des Nürburgrings packend erzählt. Beginn ist am 15., 17. und 18. Juni jeweils um 17:00 Uhr, der Eintritt kostet 6,50 Euro pro Person (Reservierung unter +49 2691 302-6664 oder unter www.nuerburgring.de).

Alle Infos zum Jubiläumswochenende, der Nürburgring Classic und dem Eifelrennen gibt es im Internet unter www.nuerburgring.de.